Herrmann Rein erhält das Erinnerungskreuzes mit Band.
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1872
Chr
Chr >> 19. Jahrhundert >> 1872
24.4.1872
24. April
Der Fabrikbesitzer Herrmann Rein, der mit großer Aufopferung während des Krieges 1870/71 an der Verpflegung der durchziehenden deutschen Truppen sich beteiligt hat, insbesondere als freiwilliger Krankenpfleger der vom Kriegsschauplatze heimkehrenden Verwandten und der französischen Gefangenen sich angenommen hat, erhält vom conseil de la societe Francaise de secours aux blessés zu Paris ein Erinnerungskreuz mit Band.
Der Fabrikbesitzer Herrmann Rein, der mit großer Aufopferung während des Krieges 1870/71 an der Verpflegung der durchziehenden deutschen Truppen sich beteiligt hat, insbesondere als freiwilliger Krankenpfleger der vom Kriegsschauplatze heimkehrenden Verwandten und der französischen Gefangenen sich angenommen hat, erhält vom conseil de la societe Francaise de secours aux blessés zu Paris ein Erinnerungskreuz mit Band.
Archivale
Rein, Herrmann (Fabrikbesitzer)
Erinnerungskreuz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 13:31 MESZ