Johann von Lautern ("Lutern") und Johannes Mancherlei, derzeit Verweser des Baues zu Mainz, entscheiden zusammen mit Gerlach Steinmetz und Hans Hadeheimer, Zimmermann, den geschworenen Werkleuten, den Streit zwischen den vier Parteien: Johannes Hermanni als Zinsmeister von St. Klara; Herrn Wentz zum Deutschen Haus; Johan Ruwe, Altarist und Zinsmeister von St. Quintin, für die Präsenz; Wigant Kalkborner und Lorenz zu St. Nikomed ("zu sant Comede") als Baumeister der Pfarrkirche St. Nikolaus - in der Frage, ob der "Byrnfrassin" Erbe zu Vilzbach, darauf ihre Briefe lauten, ein Erbe oder mehrere Erben seien, dahin: 1) "das das steynhuß gelegen am gebil mit dem hoiff und kalgoffen daran gelegin mit dem flecken stoßende an Ulrichs Contzen, do vorzyden eyn schuwir off gestanden hoit," das Erbe ist, das die Briefe von St. Klara, der Deutschherrn und der Präsenz von St. Quintin meinen;. 2) "und das obgemelt steynhuß am gebil gelegin" auch das Erbe allein ist, das das Register der Baumeister von St. Nikolaus anzeigt;. 3) "auch das beymenhuß gelegin nebin dem obgenanten steynhuß nahir sant Katherine spietale zu den obgenanten erben nit gehoir.". (2) S. die Aussteller. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo sexagesimo sexto, sabbato post Valentini."

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