B01-Bestand Nachlass Wolfgang Buhl (Bestand)
Show full title
NL/48
BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe B = Nachlässe / Sammlungen / Privatarchive >> B01 Bestandsgruppe Nachlässe >> NL/48 Teilnachlass Wolfgang Buhl
1949 - 2002
Form und Inhalt: Der Teilnachlass wurde dem Historischen Archiv im Dezember 2014 übergeben. Er umfasst 1 Archivkarton mit Schriftwechsel zwischen Wolfgang Buhl und Kolleg/innen aus dem Bayerischen Rundfunk und Studio Franken sowie mit diversen, vor allem fränkischen, Autorinnen und Autoren, wie z.B. Hermann Glaser, Ingeborg Höverkamp, Hermann Kesten, Erich Kästner sowie mit Externen aus Verlagen oder der fränkischen Politik. Teilweise sind Gedichte und Zeichnungen dazu gelegt. In den Briefen geht es um Glückwünsche an Wolfgang Buhl zur Übernahme der Studioleitung 1990, Weihnachts- und Geburtstagsgrüße, Manuskriptanfragen, um die Planung neuer Sendungen und um Bücher von Wolfgang Buhl.
Der Teilnachlass ergänzt die Akten- und Sammlungsbestände betr. Wolfgang Buhl, u.a. seine Reiseschreibmaschine, Fotos, Programme der Gespräche im Studio Nürnberg sowie die Akten der Wortabteilung sowie der Studioleitung. Eine Urkunde und eine Ehrennadel der Sportgemeinschaft wurden in den Realienbestand integriert.
Der umfangreiche Nachlass befindet sich im Archiv der Universität Erlangen.
Personenbeschreibung: Wolfgang Buhl wurde 15. April 1925 in Reinsdorf bei Zwickau geboren. Ab dem 11. Oktober 1963 arbeitete Buhl für das Studio Nürnberg, als Leiter der Wortabteilung. Von 1978 bis 1990 war er als Nachfolger von Konrad Michel Leiter von Studio Nürnberg. Als Autor und Leiter des Studio Franken prägte Buhl die Kultur Frankens nachhaltig. Auf seine Initiative entstanden die Studiogespräche mit Autoren wie Heinrich Böll, Hermann Kesten, Wolfgang Koeppen sowie die "Fränkischen Klassiker". Er förderte die fränkische Mundartliteratur. Sein Roman "Karfreitagskind" hat Spuren hinterlassen.
Wolfgang Buhl ist am 10. August 2014 im Alter von 89 Jahren gestorben.
Literatur:
- Maria de los Angeles Swiebocki-López, Die Gespräche im Studio Nürnberg. Fränkisches zwischen Vortrag und gesellschaftlichem Ereignis. Eine Sendereihe des BR und ihr historischer Hintergrund, Magisterarbeit Erlangen-Nürnberg 1991;
- Historische Kommission des BR, Vom Studio Nürnberg zum Studio Franken. Der Wechsel im Mai 1990, Blaue Reihe 4, München 1990;
- Gerhard Brack, Aufsätze und Vorträge über Wolfgang Buhl, 2016 [in Personenmappe Wolfgang Buhl];
Der Teilnachlass ergänzt die Akten- und Sammlungsbestände betr. Wolfgang Buhl, u.a. seine Reiseschreibmaschine, Fotos, Programme der Gespräche im Studio Nürnberg sowie die Akten der Wortabteilung sowie der Studioleitung. Eine Urkunde und eine Ehrennadel der Sportgemeinschaft wurden in den Realienbestand integriert.
Der umfangreiche Nachlass befindet sich im Archiv der Universität Erlangen.
Personenbeschreibung: Wolfgang Buhl wurde 15. April 1925 in Reinsdorf bei Zwickau geboren. Ab dem 11. Oktober 1963 arbeitete Buhl für das Studio Nürnberg, als Leiter der Wortabteilung. Von 1978 bis 1990 war er als Nachfolger von Konrad Michel Leiter von Studio Nürnberg. Als Autor und Leiter des Studio Franken prägte Buhl die Kultur Frankens nachhaltig. Auf seine Initiative entstanden die Studiogespräche mit Autoren wie Heinrich Böll, Hermann Kesten, Wolfgang Koeppen sowie die "Fränkischen Klassiker". Er förderte die fränkische Mundartliteratur. Sein Roman "Karfreitagskind" hat Spuren hinterlassen.
Wolfgang Buhl ist am 10. August 2014 im Alter von 89 Jahren gestorben.
Literatur:
- Maria de los Angeles Swiebocki-López, Die Gespräche im Studio Nürnberg. Fränkisches zwischen Vortrag und gesellschaftlichem Ereignis. Eine Sendereihe des BR und ihr historischer Hintergrund, Magisterarbeit Erlangen-Nürnberg 1991;
- Historische Kommission des BR, Vom Studio Nürnberg zum Studio Franken. Der Wechsel im Mai 1990, Blaue Reihe 4, München 1990;
- Gerhard Brack, Aufsätze und Vorträge über Wolfgang Buhl, 2016 [in Personenmappe Wolfgang Buhl];
1 Archivkarton
Bestand
Buhl, Wolfgang
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 10:23 AM CEST