Oberförsterei Göhrde (Bestand)
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NLA HA, Hann. 182 Göhrde
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten >> 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.7.2.3 Oberförstereien im Reg. Bezirk Lüneburg
1724-1970
Enthält: u.a. Allgemeine Verwaltung, Personalia, Abschätzung und Vermessung, Forstbetrieb, Grundstücksverkehr, Bausachen, Holzwirtschaft, Jagd, besonders Hofjagd, Forstkultur
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Aus dem Forstrevier Röthen der Forstinspektion Göhrde ist zunächst die Oberförsterei Röthen mit den Schutzbezirken Hohenfier, Röthen I und II und Leitstade eingerichtet worden (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874).
Ab 1887 ist die Oberförsterei Röthen in Oberförsterei Göhrde-West zu Göhrde umbenannt worden und besteht ab 1889 aus den Schutzbezirken Hohenfier, Röthen, Göhrde und Leitstade.
Um 1900 wurde der Schutzbezirk Leitstade an die neu errichtete Oberförsterei Dannenberg abgegeben und der Schutzbezirk Zienitz von der aufgehobenen Oberförsterei Göhrde-Ost zu Zienitz (vormals Oberförsterei Zienitz) an die Oberförsterei Göhrde-West zu Göhrde verlegt. Diese erhielt von nun an den Namen Oberförsterei Göhrde (vgl. Staatshandbuch über die Provinz Hannover, Jahrgänge 1885/86 bis 1900).
1934 sind die Oberförstereien in Forstämter umbenannt worden (vgl. Mbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Göhrde. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Riebrau, Hohenfier, Zienitz, Göhrde, Röthen und Dübbekold (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 172-173).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Göhrde sind bislang folgende Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Göhrde eingegangen:
- Acc. 151/91
- Acc. 2017/90
Bearbeiter: Christiane Drewes (2017)
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Aus dem Forstrevier Röthen der Forstinspektion Göhrde ist zunächst die Oberförsterei Röthen mit den Schutzbezirken Hohenfier, Röthen I und II und Leitstade eingerichtet worden (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874).
Ab 1887 ist die Oberförsterei Röthen in Oberförsterei Göhrde-West zu Göhrde umbenannt worden und besteht ab 1889 aus den Schutzbezirken Hohenfier, Röthen, Göhrde und Leitstade.
Um 1900 wurde der Schutzbezirk Leitstade an die neu errichtete Oberförsterei Dannenberg abgegeben und der Schutzbezirk Zienitz von der aufgehobenen Oberförsterei Göhrde-Ost zu Zienitz (vormals Oberförsterei Zienitz) an die Oberförsterei Göhrde-West zu Göhrde verlegt. Diese erhielt von nun an den Namen Oberförsterei Göhrde (vgl. Staatshandbuch über die Provinz Hannover, Jahrgänge 1885/86 bis 1900).
1934 sind die Oberförstereien in Forstämter umbenannt worden (vgl. Mbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Göhrde. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Riebrau, Hohenfier, Zienitz, Göhrde, Röthen und Dübbekold (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 172-173).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Göhrde sind bislang folgende Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Göhrde eingegangen:
- Acc. 151/91
- Acc. 2017/90
Bearbeiter: Christiane Drewes (2017)
4,6
Bestand
Literatur: Gebhard, Richard: Die Göhrde, 39 S., Celle ca. 1950; Köhler, Volkmar: Jagdschloss Göhrde. Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte (1966) S. 169-200; Kremser, Walter: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990; Prüser, Jürgen: Die Göhrde: ein Beitrag zur Geschichte des Jagd- und Forstwesens in Niedersachsen (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, hrsg. vom Historischen Verein für Niedersachsen, 74), Hildesheim (1969).
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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