Mainz, 1587.05.15. Konrad, Graf zu Solms, Herr zu Münzenberg und Sonnenwald, verkauft dem Philipp Schad, Zollschreiber zu Ehrenfels, und seiner Frau Spes sein freieigenes, von seinen Voreltern ererbtes Haus zu Mainz in der Betzelsgasse, oben an Herrn Peter Offendal, unten und hinten an Herrn Stephan Braun, kurmainzischem Rat, sonst an der gemeinen Gasse. Kaufpreis: 2000 fl. (zu 15 Batzen oder 60 Kr.) bar. AO. Schloß Braunfels.
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Mainz, 1587.05.15. Konrad, Graf zu Solms, Herr zu Münzenberg und Sonnenwald, verkauft dem Philipp Schad, Zollschreiber zu Ehrenfels, und seiner Frau Spes sein freieigenes, von seinen Voreltern ererbtes Haus zu Mainz in der Betzelsgasse, oben an Herrn Peter Offendal, unten und hinten an Herrn Stephan Braun, kurmainzischem Rat, sonst an der gemeinen Gasse. Kaufpreis: 2000 fl. (zu 15 Batzen oder 60 Kr.) bar. AO. Schloß Braunfels.
U / 1587 Mai 15 (in 5 / 15)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
15.05.1587
Stadtgericht Mainz
In 5 / 15, fol. 99 r.
Urkunden
Inseriert in der Urkunde 1590 August 18. Auch Abschrift in 21/20.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ