Kläger: Paul Jungejohann, Vogt des Bremer Domkapitels für seine Frau Christina, geb. vom Rade, Witwe des Johann Freitag, und Dietrich Kloppenborch zu Altenwalde im Land Hadeln, Beklagter: Paul Lüders zu Groden im Amt Ritzebüttel, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Johann Conrad Streitter, Streitgegenstand: Streit um Ansprüche auf die Erbschaft des unehelich geborenen Jacob Grote, Kaufmann im Land Hadeln, nach dem Hadelner Landrecht; Hinweis, dass Paul Lüders die Erbschaft an Herzog Heinrich von Sachsen-Lauenburg, Erzbischof von Bremen, zediert hatte
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Kläger: Paul Jungejohann, Vogt des Bremer Domkapitels für seine Frau Christina, geb. vom Rade, Witwe des Johann Freitag, und Dietrich Kloppenborch zu Altenwalde im Land Hadeln, Beklagter: Paul Lüders zu Groden im Amt Ritzebüttel, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Johann Conrad Streitter, Streitgegenstand: Streit um Ansprüche auf die Erbschaft des unehelich geborenen Jacob Grote, Kaufmann im Land Hadeln, nach dem Hadelner Landrecht; Hinweis, dass Paul Lüders die Erbschaft an Herzog Heinrich von Sachsen-Lauenburg, Erzbischof von Bremen, zediert hatte
LASH, Abt. 390 Nr. 183
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1586-1590
Enthält: Lauenburgisches Hofgericht 1586, RKG 1587-1590; genealogisches Schema der Verwandtschaftsverhältnisse der Prozessbeteiligten (Q 11); Zession der Erbschaft durch Paul Lüders an den Erzbischof von Bremen 1585 (Q 15, Beilage); Suppliken der Prozessbeteiligten (Acta priora); Nächstzeugnis für Paul Jungejohann und Dietrich Kloppenborch 1586 (Q 12); Spruch der Juristen-Fakultät Helmstedt 1586 (Acta priora, Beilage); Kommissionsbericht von 1589 des Joachim Bekendorf, Amtmann zu Ritzebüttel (Q 15)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ