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Hans Kaspar Kechler von Schwandorf, Vogt zu Liebenzell, beurkundet, dass vor ungefähr 13 Jahren zwischen Konrad und Christoph Kächler von Schwandorf, Vogt zu Durlach, seinen Brüdern, wegen des väterlichen Erbes mißverständlicherweise Streit entstanden war, derart, dass Christoph Kächler sich beklagt hat, er sei im Vergleich zu seinen beiden Brüdern benachteiligt worden. Die Erbteilung wurde damals durch Hans von Gärtringen, genannt Harder, und Sigmund Herter von Harteneck, Obervogt zu Tübingen, seinen Vettern, und Hans Kaspar Kechler von Schwandorf als Bruder der beiden geschlichtet, geregelt und in einer Urkunde vom 1545, Dezember 14 festgehalten. Hans Kaspar Kechler läßt sich auf seinen Bruder Christoph folgendermaßen gültlich ein: von den 2000 Gulden Hauptgut, die im Fürstentum Württemberg verzinst werden, und die zur Zeit die Mutter der Brüder nutzt, empfängt Hans Kaspar Kechler nach deren Tod den dritten Teil. Dieser Anteil soll jetzt dem Bruder Christoph Kächler und seinen Erben zufallen. Dafür soll Christoph Kächler ihm vom Haus in Pforzheim an der Enz, das zwischen der Badestube und Veit Gerings Haus liegt, 200 Gulden geben. Nach dem Tod der Mutter wird dieses Haus ganz dem Christoph Kächler und seinen Erben gehören

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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