Konsistorialbaumeister (Hölscher und Fischer) (Bestand)
Show full titleLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
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E 5
Landeskirchliches Archiv Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> Landeskirchliches Archiv >> E - Einrichtungen der Landeskirche, Werke, Vereine
1885-1944
Beschreibung: Die institutionelle Betreuung der Fachbereiche Bauwesen und bildende Kunst im Bereich der Landeskirche Hannovers blickt auf eine lange Tradition zurück. Ein Bausachverständiger beim Konsistorium in Hannover ist seit 1735 nachweisbar. 1824 wurde Friedrich August Ludwig Hellner als „Consistorial-Baurevisor“, 1856 als Konsistorialbaumeister angestellt und mit der Prüfung und Begutachtung der Baupläne sowie der Übernahme praktischer Arbeiten betraut.
Von 1863 bis zum Zweiten Weltkrieg folgten Conrad Wilhelm Hase, Karl Mohrmann,
Uvo Hölscher (von 1924 bis 1929) und Friedrich Fischer (von 1929 bis 1944), sämtlich Lehrstuhlinhaber der Technischen Hochschule, die die Funktion des Konsistorialbaumeisters nebenamtlich versahen. Mit Fischers Tod ging die Entscheidungskompetenz über bau- und kunstgeschichtliche Behandlung denkmalpflegerischer Fragen zunächst auf den juristischen Baudezernenten über. Erst 1947 wurde mit Prof. Dr.-Ing. Ernst Witt (1898-1971) wieder ein eigener Bausachverständiger engagiert. Er war der letzte, der den Titel eines Konsistorialbaumeisters führte.
Bauakten des Konsistoriums bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts liegen im Niedersächsischen
Hauptstaatsarchiv Hannover (Bestand Hann. 83) vor, während Repositur und Registratur der Konsistorialbaumeister bei der Zerstörung des Landeskirchenamts im Oktober 1943 verbrannten.
Daher bilden nur wenige Restbestände - Handakten Fischers und Vorakten von Uvo Hölscher -, die nach dem Krieg Angehörige von Prof. Fischer übergaben, den Bestand „E 5 (Konsistorialbaumeister)“.
Ergänzende Bestände: E 9 (Amt für Bau- und Kunstpflege)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
Von 1863 bis zum Zweiten Weltkrieg folgten Conrad Wilhelm Hase, Karl Mohrmann,
Uvo Hölscher (von 1924 bis 1929) und Friedrich Fischer (von 1929 bis 1944), sämtlich Lehrstuhlinhaber der Technischen Hochschule, die die Funktion des Konsistorialbaumeisters nebenamtlich versahen. Mit Fischers Tod ging die Entscheidungskompetenz über bau- und kunstgeschichtliche Behandlung denkmalpflegerischer Fragen zunächst auf den juristischen Baudezernenten über. Erst 1947 wurde mit Prof. Dr.-Ing. Ernst Witt (1898-1971) wieder ein eigener Bausachverständiger engagiert. Er war der letzte, der den Titel eines Konsistorialbaumeisters führte.
Bauakten des Konsistoriums bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts liegen im Niedersächsischen
Hauptstaatsarchiv Hannover (Bestand Hann. 83) vor, während Repositur und Registratur der Konsistorialbaumeister bei der Zerstörung des Landeskirchenamts im Oktober 1943 verbrannten.
Daher bilden nur wenige Restbestände - Handakten Fischers und Vorakten von Uvo Hölscher -, die nach dem Krieg Angehörige von Prof. Fischer übergaben, den Bestand „E 5 (Konsistorialbaumeister)“.
Ergänzende Bestände: E 9 (Amt für Bau- und Kunstpflege)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
1,5 lfd. M.
Bestand
Literatur: Florian Hoffmann: Der Bestand „Amt für Bau- und Kunstpflege (E 9)“ im Landeskirchlichen Archiv Hannover, in: Ausgepackt - Mitteilungen aus dem Landeskirchlichen Archiv Hannover, Nr. 7/2008, S. 7-12
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.04.2025, 1:47 PM CEST
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