Streitigkeiten zwischen Fürststift und Reichsstadt Kempten wegen des freien Handels der beiderseitigen Bürger und Untertanen mit Immobilien, dessen Einschränkung durch die Stadt aufgrund eines Privilegs Kaiser Ferdinands I. von 1559 und spezieller Satzungen und der seitdem, v.a. bei Gantfällen, eingetretenen Differenzen, Band II:. Anfallsanspruch des Rudolf Schmid und Hans Jörg Pfanner von Kniebos auf verschiedene von Hans Jörg Mayr im "Altusried" [heute: Maind] an den Bürger Johann Thannheimber verkaufte Waldgrundstücke (1729), Gantprozeß des Johann Christoph Fels, Hirschwirt in der Reichsstadt, und die von der stiftischen Hofkammer und Matthäus Fingerlin in Ulm beim Reichskammergericht gegen ihren Ausschluß von der Versteigerung eingereichte Klage (1729-1735), bei umliegenden Reichsstädten eingezogene Erkundigungen, ob auswärtige Gläubiger zu Versteigerungen zugelassen werden (1731), verschiedene beiderseitige Gantfälle (1691-1775); [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
Vollständigen Titel anzeigen
Streitigkeiten zwischen Fürststift und Reichsstadt Kempten wegen des freien Handels der beiderseitigen Bürger und Untertanen mit Immobilien, dessen Einschränkung durch die Stadt aufgrund eines Privilegs Kaiser Ferdinands I. von 1559 und spezieller Satzungen und der seitdem, v.a. bei Gantfällen, eingetretenen Differenzen, Band II:. Anfallsanspruch des Rudolf Schmid und Hans Jörg Pfanner von Kniebos auf verschiedene von Hans Jörg Mayr im "Altusried" [heute: Maind] an den Bürger Johann Thannheimber verkaufte Waldgrundstücke (1729), Gantprozeß des Johann Christoph Fels, Hirschwirt in der Reichsstadt, und die von der stiftischen Hofkammer und Matthäus Fingerlin in Ulm beim Reichskammergericht gegen ihren Ausschluß von der Versteigerung eingereichte Klage (1729-1735), bei umliegenden Reichsstädten eingezogene Erkundigungen, ob auswärtige Gläubiger zu Versteigerungen zugelassen werden (1731), verschiedene beiderseitige Gantfälle (1691-1775); [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
StAA, Fürststift Kempten, Acta Civitatica 47
BayHStA, Fürststift Kempten/NA, Lit. 2531
Fürststift Kempten, Acta Civitatica
Fürststift Kempten, Acta Civitatica >> Allgemeine Serie
1691-1775
Fürststift Kempten, Regierung
Rücken: braunes Leder mit Stiftswappen; Einband: braunes Papier; Umfang (Seite/Blatt): 573 S.
Amtsbücher, Register und Grundbücher
deutsch
Registratursignatur/AZ: YY; [Serie: 2; Buchstabe/Typ: Y; Jahrgang: 1691]
Ferdinand I., Römischer Kaiser
Schmid, Rudolf [in Kniebos]
Pfanner, Hans Jörg
Mayr, Hans Jörg [in Maind]
Thannheimber, Johann
Fels, Johann Christoph
Fingerlin, Matthäus
Kniebos (Stadt Kempten)
Maind (Gde. Waltenhofen)
Ulm [Reichsstadt]
Steckenried (Gde. Buchenberg)
Graben (Gde. Sulzberg)
Kempten [Reichsstadt], Grundbesitz
Reichskammergericht
Anfallrecht
Gant
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:57 MESZ