Kurfürst Philipp von der Pfalz bestätigt den genannten Pfarrern und Kirchen [zu Pleystein (Pleistain), Kemnath (Kemnarth auf dem Orggen), zu Eslarn, zu Waidhaus (Waidhawsenn), zu Püchersreuth (Purckhartsreutt), zu "Lindren", zu Tännesberg (Tenesperg), zu Moosbach (Mospach) und zu Schmidgaden (Schmidgadenn)] ihre Freiheiten, die ihnen auch schon Pfalzgraf Johann [von Pfalz-Neumarkt] in dem inserierten Brief gegeben hat, dass die Priester jährlich gute Werke zum Seelelenheil für ihn und seine Vor- und Nachfahren begehen. Sie sollen die Inhalte ausführen und der Kurfürst verspricht sie dabei zu handhaben.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz bestätigt den genannten Pfarrern und Kirchen [zu Pleystein (Pleistain), Kemnath (Kemnarth auf dem Orggen), zu Eslarn, zu Waidhaus (Waidhawsenn), zu Püchersreuth (Purckhartsreutt), zu "Lindren", zu Tännesberg (Tenesperg), zu Moosbach (Mospach) und zu Schmidgaden (Schmidgadenn)] ihre Freiheiten, die ihnen auch schon Pfalzgraf Johann [von Pfalz-Neumarkt] in dem inserierten Brief gegeben hat, dass die Priester jährlich gute Werke zum Seelelenheil für ihn und seine Vor- und Nachfahren begehen. Sie sollen die Inhalte ausführen und der Kurfürst verspricht sie dabei zu handhaben.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 820, 360
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1499 Juni 15 (am sambstag Viti)
fol. 431r-432r
Urkunden
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Die Urkunde enthält die erwähnte Urkunde Johanns von Pfalz-Neumarkt vom 22.6.1427 inseriert, GLAK 67 Nr. 820, fol. 431r-432r (Nr. 360 Verweisung 1). Kemnath "auf dem Orggen" dürfte sich auf Kemnath am Buchberg (veraltet Kemnath bei Neuneigen) beziehen. Was mit "Lindren" gemeint ist, lässt sich nicht identifizieren.
Eslarn NEW
Kemnath am Buchberg : Schnaittenbach AS
Moosbach NEW
Neunburg vorm Wald SAD
Pleystein NEW
Püchersreuth NEW
Schmidgaden SAD
Tännesberg NEW
Waidhaus NEW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:13 MESZ
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