Anna Elisabeth Schaper (Scheiper), eheleibliche älteste Tochter des verstorbenen Bruchmüllers Johann Georg Schaper zu Pyrmont gegen Hermann Henrich Krüger zu Hillentrup (Göttentrup), Sohn des Müllers Johann Hermann Krüger, wegen einer Eheklage. Johann Henrich Wehrbein, jüngster Sohn des Obermüllers zu Holzhausen bei Pyrmont, war um 1720 verlobt mit Anna Elisabeth Schaper aus Pyrmont. Kein Eheschluss. Wehrbein verheiratet sich um 1721 nach Kleinen Marckt [Kleinenmarpe?] in der Grafschaft Lippe
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Anna Elisabeth Schaper (Scheiper), eheleibliche älteste Tochter des verstorbenen Bruchmüllers Johann Georg Schaper zu Pyrmont gegen Hermann Henrich Krüger zu Hillentrup (Göttentrup), Sohn des Müllers Johann Hermann Krüger, wegen einer Eheklage. Johann Henrich Wehrbein, jüngster Sohn des Obermüllers zu Holzhausen bei Pyrmont, war um 1720 verlobt mit Anna Elisabeth Schaper aus Pyrmont. Kein Eheschluss. Wehrbein verheiratet sich um 1721 nach Kleinen Marckt [Kleinenmarpe?] in der Grafschaft Lippe
L 85, 1705
L 85 Geistliches Gericht in Lippe
Geistliches Gericht in Lippe >> 9. Nr. 1601 - 1800
1720-1724
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Die Zeugen: 1) Der Amtmann Badehoff, 46 Jahre alt (1724), Sternberg; 2) Deppen Frau zu Schwelentrup Anna Margaretha Ilsabein, 50 Jahre alt (1724) und Deppen Sohn Johann Berend zu Schwelentrup, weiß nicht wie alt, hat von seiner Mutter gehört, dass er 15 Jahre alt sei (1724); 3) Johann Hermann Mühlenbein im Hagen zu Lügde, 47 Jahre alt (1723), ernährt sich vom Ackerbau, und seine Ehefrau Anna Margarete geborene Windel, ungefähr 34 oder 36 Jahre alt (1723). Johann Hermann Mühlenbein. Seine Eltern: Johann Mühlenbein unterm Sternberg und Anna Lesemann aus dem Lippischen. Anna Margarete Windel. Ihre Eltern: Friedrich Windel aus Holzhausen und Margarete Fischer zu Reher; 4) Trine Liesabeth Müller, leibliche Mutter des Hermann Henrich Krüger zu Hillentrup, 50 Jahre alt (1723); 5) Der Krüger auf der Linderhofe Franz Joachim Kuhfueß, 45 Jahre alt (1724); 6) Johann Berend Lampe, Pöttker in Schwelentrup; 7) Anna Maria Schaper zu Pyrmont, 21 Jahre alt (1723), Tochter von Johann Jürgen Schaper und Anna Ilsabein Windel aus Holzhausen bei Pyrmont, ernährt sich von ihrer Hände Arbeit; 8) Johan Stolte zu Pyrmont, 55 Jahre alt (1723), und seine Ehefrau Elisabeth geb. Windel, 62 Jahre alt (1723), ernähren sich von Ackerbau und Haushaltung. Johann Stolte seine Eltern sind: Tielcke Stolte aus Oesdorf bei Pyrmont und Ilsabein Sölcke aus Oesdorf bei Pyrmont. Elisabeth Windel ihre Eltern sind: Friederich Windel und Margarethe Fischer; 9) Witwe Schaper zu Pyrmont, Mutter der Anna Elisabeth Schaper, Witwe Schaper Anna Elsabein war eine geborene Windel und 49 Jahre alt (1723); 10) Der Schneider Jobst Henrich Wöstenbeck zu Hillentrup (Göttentrup), 55 Jahre alt (1723), verschwägert mit der Mutter des Hermann Henrich Krüger zu Hillentrup; Burchardus Tropen, Sekretär in Lügde, stellt Schreiben aus; Notarius und Verwalter Welleker (Welcker) zu Lügde, berichtet usw.
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7. Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7.1. Zentrale Gerichtsbarkeit (Tektonik)
- Geistliches Gericht in Lippe (Bestand)
- 9. Nr. 1601 - 1800 (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International