Das Ritterlehngut Völkershausen [Hof/Schloss auf der Gemarkung Völkershausen, Stadt Wanfried, Werra-Meißner-Kr.] an der Werra unweit Wanfried, das...
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Urk. 14, 828
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Grafen von Schaumburg, Nr. 7
A I u, Grafen zu Schaumburg sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Scha >> Schaumburg[-Lippe], Grafen von
1836 Mai 10
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das Ritterlehngut Völkershausen [Hof/Schloss auf der Gemarkung Völkershausen, Stadt Wanfried, Werra-Meißner-Kr.] an der Werra unweit Wanfried, das am 10. März 1804 von der Landgräfin Wilhelmine von Hessen-Philippsthal-Barchfeld an Karl Gottfried Huschke verkauft, am 11. Februar 1806 von Letzterem zu Lehen empfangen, während der Fremdherrschaft im Jahr 1811 allodifiziert, aber 1818 und 1822 wieder zu Lehen empfangen worden war. Durch einen Vergleich vom 23. Juli 1835 bzw. 28. August 1835 war das Rittergut endgültig wieder als Lehen anerkannt worden. Am 24. September 1835 ist das Rittergut von den Erben des Karl Gottfried Huschke, nämlich Georg Heinrich Huschke, Ökonom in Völkershausen, Philipp Eduard Huschke, Professor in Breslau, Friederike Huschke, verheiratete Oppermann in Münden, Jakobine Huschke, verheiratete Gumpert in Eschwege, Eduard Huschke, Regierungsadvokat in Greußen, und weiteren namentlich genannten Erben, an die Grafen Friedrich Wilhelm und Moritz Philipp von Schaumburg verkauft worden, nachdem am 28. Mai 1835 die beiden ehemals mitbelehnten Prinzessessinnen von Schaumburg-Lippe, Wilhelmine Charlotte, verheiratete Gräfin von Münster, und Caroline Luise, nach fuldischem Lehnrecht Verzicht geleistet hatten. [Ehemals Lehen des Klosters Fulda]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Carl [Michael] Eggena, kurfürstlicher Staatsrat
Vermerke (Urkunde): Siegler: Carl [Michael] Eggena, kurfürstlicher Staatsrat
Belehnte/r: Friedrich Wilhelm und Moritz Philipp Grafen von Schaumburg als Hauptbelehnte, dann in eventum ihre Mutter Gertrud Gräfin von Schaumburg, Ehefrau des Kurprinzen und Mitregenten Friedrich Wilhelm von Hessen, dann auch als Mitbelehnte die Schwestern der Hauptbelehnten, die Gräfinnen Auguste Marie Gertrud und Alexandrine Friederike Wilhelmine von Schaumburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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