Streitigkeiten mit anderen Behörden wegen Eingriffen in die Berggerichtsbarkeit, Band 1
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40015 Bergamt Schneeberg, Nr. 73 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: 84, 85, 89, 91, 92, 94, 96, 99, 3840, 100, 101, 102, 4065, 103; J
40015 Bergamt Schneeberg
40015 Bergamt Schneeberg >> 1. Verfassung >> 1.03. Bergwerksverfassung >> 1.03.1. Bergwerksjurisdiktion >> 1.03.1.4. Streitigkeiten um die Gerichtsbarkeit
1691 - 1757
Enthält: Zuständigkeit des Oberhofgerichtes Leipzig für das erworbene Rittergut Niederschlema.- desgl. des Amtes Grünhain für das Häuschen des Abraham Weiß auf der Bergfreiheit zu Bernsbach.- Gerichtsbarkeit über das Zechenhaus auf der Halde des Herzog Christian Stolln zu Zschorlau. - Fleischeinschleif nach Schlema durch die Fleischhauer Meister Christoph Götz und Gottfried George, Inhaber einer Fleischerei in Neustädtel, und Beschlagnahme ihrer Waren auf der Bergfreiheit. - In Lindenau erfolgte Arretierung der Kobaltüberreiter Andreas Saupe und Christian Pracke und Bestrafung vom Amt Wiesenburg. - Bei der Streitigkeit zwischen Steiger Johann Christoph Kieß und Bergschmiedemeister Christian Wagner, beide auf der Bergfreiheit zu Neustädtel, erfolgte Eingriff des dortigen Gerichtes und des Kreisamtes Schwarzenberg in die Berggerichtsbarkeit. - Von der Gemeinde Bernsbach von Paul Friedrich und Hans Michael Weiß geforderte Gemeindeabgaben zu ihre Häuser. - Streitgkeiten wegen der Bergfreiheiten zu Zschorlau. - Klage der Schnorrschen Erben im Amt Hartenstein wegen eines Kapitals auf dem Blaufarbenwerk Pfannenstiel. - Rechtsstreit zwischen dem Zehnten- und Bergamt und dem Rat zu Schneeberg wegen einer Schuld des Apothekers Christian Friedrich Zschuck. - Beschwerde Gabriel Ungers wegen eines vom Rat zu Schneeberg eingerissenen Zaunes. - Beschwerde des Rates zu Neustädtel wegen Einschrotens von Schneeberger Bier auf den Schneeberger Zechen und Bergfreiheitshäusern. - desgl. des Rates zu Schneeberg wegen des Handels der Bergfreiheitseinwohner mit Branntwein und Viktualien. - Eingriff des Gerichts zu Burkhardtsgrün in die Streitigkeit zwischen Johann Gottlieb Frister mit Centurius Unger, Bergmann aus Sosa.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:37 MEZ
Hierarchie
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