44. Infanterie-Division / Reichsgrenadier-Division "Hoch- und Deutschmeister" (Bestand)
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BArch RH 26-44
call number: RH 26-44
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen >> Infanterie-Divisionen
1939-1941 (1944)
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 5, Seite 116-117, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
44. Infanterie-Division
(WK XVII, E 132 Senica, sp. Ung. Hradisch; Juni 1944 E Hoch- u. Deutschmeister, Wien)
1.4.1938 in Wien, 26.8.1939 mobil in der 1. Welle mit
Inf. Rgt. 131 Nikolsburg I.-III.
Inf. Rgt. 132 Brünn I.-III.
Inf. Rgt. 134 Wien I.-III.
Art. Rgt. 96 Znaim I.-III. mit I./Art. Rgt. 97
Div. Einheiten 44 (aber Pz. Abw. Abt. 46, Pion. Btl. 80, Nachr. Abt. 64).
Das Felders. Btl. 44 wurde Jan. 1940 III./Inf. Rgt. 433 (164. ID); das II./134 wurde Feb. 1940 als I./523 an die 297. Inf. Div. (8. Welle) abgegeben und ersetzt; Sept. 1940 Abgabe eines Drittels der Division (darunter Stab/134, III./131, III./132, III./134) an die 137. Inf. Div. (11. Welle); Abgaben ersetzt, das III./134 durch das III./503 der 290. ID (FStO Bielefeld als II./64). Die Division wurde Jan. 1943 in Stalingrad vernichtet.
Wiederaufstellung mit Verfügung vom 17.2.1943 in Belgien beim AOK 15 unter Zuführung der aus den Unterführerlehrgängen der WK XIII und XVII gebildeten verst. Gren. Rgt. 887 und 888.
(44.) Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister
Mit Wirkung vom 1.6.1943 (HMitt. 489/43) erhielt die 44. Infanterie-Division die Bezeichnung "Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister" (in den Gliederungen der Armeen als "HuD" "bezeichnet und das Gren. Rgt. 134 als Wiener Hausregiment den Namen "Reichsgrenadier-Rgt. Hoch- und Deutschmeister"). Das Artillerie-Rgt. erhielt bei der Neuaufstellung unter Fortfall von I./97 vier Abteilungen.
Reichsgren. Rgt. Hoch- u. Deutschmeister I.-III.
Gren. Rgt. 131 I.-III.
Gren. Rgt. 132 I.-III.
Art. Rgt. 96 I.-IV.
Div. Einheiten 44 (aber Pz. Jäg. Abt. 46, Pion. Btl. 80, Nachr. Abt. 64).
Im Nov. 1943 wurden III./Gren. Rgt. 131 (als I./955) und III./Art. Rgt. 96 (als III./362) an die in Italien aufgestellte 362. Inf. Div. der 21. Welle abgegeben und ersetzt. Die Division behielt ihre Gliederung zu 9 Btl. und Aufkl. Abt. bis 1944; 28.8.1944 Umgliederung in Div. n. A. 44; I./131 wurde in Granatwerfer-Btl. 44 umgebildet, I./132 und III./HuD aufgelöst, die Btl. III./131 und III./132 in I. Btl. umbenannt (FpÜ Nov.), so daß die Division jetzt ebenfalls 6 Gren. Btl. hatte. Vorübergehend hatte im Winter 1934/44 eine aus Tigerpanzern bestehende Panzergruppe Meier zur Division gehört. Diese reriet im Raum nördl. Linz in amerikanische Gefangenschaft.
Unterstellung:
a) als 44.InLDiv.
1939
Sept.: XVII;14. Armee; HGr. Süd; Osten; Krakau-Lemberg
Dez.: OKH-Reserve im Raum Einbeck
1940
Jan./Mai: OKH-Reserve im Raum Einbeck
Juni: XXXX;; 6. Armee; HGr."B"; Westen; Frankreich
Juli/Aug.: XXXI; 7.Armee; HGr."B"; Westen; Frankreich
Sept./Okt.: XXXI; 7.Armee; HGr."C"; Westen; Frankreich
Nov./Dez.:VI; 7. Armee; HGr."D"; Westen; Frankreich
1941
Jan./Feb.: VI; 7. Armee; HGr."D"; Westen; Frankreich
März: LIX; 7. Armee; HGr. "D"; Westen; Frankreich
Apr.: XVII; 17. Armee; HGr. "B"; Osten; Generalgouvernement
Mai: XVII; 6. Armee; HGr. "A"; Osten; Generalgouvernement
Juni: XVII; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Generalgouvernement
Juli: XXIX; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Shitomir
Aug.: LV; 6. Armee; HGr. Süd; Osten;Kiew
Sept. XVII; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Kiew
Okt.: LI; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Charkow
Nov./Dez.: LV ; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Charkow
1942
Jan./Juli: LI; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Charkow
Aug.: LI; 6. Armee; HGr. "B"; Osten; Stalingrad
Sept./Nov.: XI; 6. Armee; HGr. "B"; Osten; Stalingrad
Dez.: VIII; 6. Armee; HGr. Don; Osten; Stalingrad
1943
Jan./Feb.: VIII; 6. Armee; HGr. Don; Osten; Stalingrad
b) nach Wiederaufstellung
Apr./Juli: in Aufstellung; 15.Armee; HGr. "D"; Westen; Belgien
Aug.: z. Vfg. Ob. Süd; Süden; Norditalien
c) als Reichsgren.Div. H. u. D. (44)
Sept. : z. Vfg.; HGr. "B"; Süden; Norditalien
Okt./Nov.: II. SS; HGr. "B"; Süden; Istrien
Dez.: XIV; 10. Armee; HGr. "C"; Süden; Cassino
1944
Jan./Mai: XIV;10. Armee; HGr. "C"; Süden; Cassino
Juni/Sept.: LI; 10. Armee; HGr. "C"; Süden; Apennin
Okt.: z. Vfg.; 10. Armee; HGr. "C"; Süden; Apennin
Nov.: LXXXXVII; HGr."C"; Süden; Udine
Dez.: LXVIII; 2. Pz.Armee; HGr. "F"; Südosten; Fünfkirchen
1945
Jan.: LXVIII; 2. Pz.Armee; HGr. Süd; Osten; Fünfkirchen
Feb.: FH (IV); 8. Armee; HGr. Süd; Osten; Graz
März: z. Vfg.; HGr. Süd; Osten; Plattensee
Apr. (Kgr.): 1. Kav.; 2. Pz.Armee; HGr. Süd; Osten; Radkersburg, Graz
Mai (Kgr.): XXXXIII; 8. Armee; Ostmark; Osten; nordostw. Linz
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez.
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.), (31. Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2011 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer) und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (so genannte "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 Kriegstagebücher von Divisionen beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind die Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet worden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, waren bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 in die Abteilung Militärarchiv gelangten.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Ausnahmefällen in größerer Zahl überliefert: - 7., 10. und 17. Inf.Div.; diese drei Divisionen waren im Wehrkreis VII (München), bzw. im später (1937) eingerichteten, ebenfalls bayerischen Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet. Für beide Wehrkreise muss etwa Anfang 1941 eine Aktensammelaktion befohlen worden sein, ohne dass hierüber Näheres bekannt geworden wäre. Unbekannt ist auch, wo sich die Aktensammelstelle befand, in der amerikanische Truppen 1945 mehrere tausend Akten von Stäben, Truppenteilen und Dienststellen mit bayerischen Standorten aus der Zeit 1919 bis 1941 erbeuteten. Dieses Schriftgut wurde nach der Rückgabe aufgeteilt; Divisionsakten kamen in die Bestandsgruppe RH 26. Von diesen drei Ausnahmen also abgesehen, ist aus den Vorkriegsjahren praktisch nichts vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1.-6. Division
- März 1963: 7.-18. Division
- Juli 1963: 19.-23. Division
- März 1964: 24.-34. und 73. bis 79. Division
- Juli 1964: 35.-72. und 81. Division
- März 1964: 82.-100. Division
- Sept. 1965: 101.-125. Division
- Mai 1966: 126.-212. und 215.-217. Division
- Juli 1966: 213. Sich. Division
- Dez. 1966: 218.-295. Division
- Mai 1967: 296.-383. Division, 999. le. Afrika-Division, Div. Brandenburg
- Okt. 1967: 384.-719. Division und Division 905
ferner: Div. Dormagen, Inf.Div. Großdeutschland, Sturm-Div. Rhodos,
Div.Gruppe Rossi, Div. von Broich/Div. von Manteuffel
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Infanterie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1-5 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Divisionen 6-9 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1-9, Divisionen 10-21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 65: Divisionen 58-96
- Guide Nr. 66: Divisionen 97-114
- Guide Nr. 67: Divisionen 116-137
- Guide Nr. 68: Divisionen 141-187
- Guide Nr. 69: Divisionen 189-218
- Guide Nr. 70: Divisionen 221-255
- Guide Nr. 71: Divisionen 256-291
- Guide Nr. 72: Divisionen 292-327
- Guide Nr. 73: Divisionen 328-369
- Guide Nr. 74: Divisionen 370-710
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 76: Divisionen 712-719, 999, Pz.Gren.Div. Brandenburg, Sturm-Div.
Rhodos, Div. von Broich/von Manteuffel, Div. Dormagen,
Div.Gruppe Rossi, Pz.Gren.Div. Großdeutschland, Pz.Gren.Div.
Feldherrnhalle
Das Aktenmaterial aus Potsdam bzw. Liegnitz, das etwa 95 bis 98% der Bestände ausmacht, wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat, sowie durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army/Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer.
Die Gliederung des Aktenmaterials ist stets die gleiche:
- Stammtafeln (mit organisationsgeschichtlichen Angaben auch zu den Divisionseinheiten)
- Abteilung Ia (Führungsabteilung; auch Ausbildungsangelegenheiten)
- Abteilung Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- Abteilung IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Abteilung Ib (Quartiermeister) mit den Unterabteilungen
III (Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div.Arzt)
IVc (Div.Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Div.Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB von Mitte Juli bis Mitte Nov. 1939 (Anlagen bis Mai 1940) und von Mitte Mai 1940 bis Dez. 1943.
Ib: KTB von Aug. bis Mitte Okt. 1939 und von Feb. 1940 bis Dez. 1943.
Ic: Tätigkeitsbericht von Feb. 1940 bis Juni 1941 und von Mitte Nov. 1941 bis Dez. 1943.
IIa: Tätigkeitsbericht von Feb. bis Mitte Mai 1940, von Mitte Juli 1940 bis Juni 1941und von Apr. 1942 bis Dez. 1943.
Kdt.St.Qu.: Kriegstagebuch von Feb. bis Mitte Mai 1940 und Tätigkeitsbericht von Jan. 1942 bis Dez. 1943.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 26-44/...
44. Infanterie-Division
(WK XVII, E 132 Senica, sp. Ung. Hradisch; Juni 1944 E Hoch- u. Deutschmeister, Wien)
1.4.1938 in Wien, 26.8.1939 mobil in der 1. Welle mit
Inf. Rgt. 131 Nikolsburg I.-III.
Inf. Rgt. 132 Brünn I.-III.
Inf. Rgt. 134 Wien I.-III.
Art. Rgt. 96 Znaim I.-III. mit I./Art. Rgt. 97
Div. Einheiten 44 (aber Pz. Abw. Abt. 46, Pion. Btl. 80, Nachr. Abt. 64).
Das Felders. Btl. 44 wurde Jan. 1940 III./Inf. Rgt. 433 (164. ID); das II./134 wurde Feb. 1940 als I./523 an die 297. Inf. Div. (8. Welle) abgegeben und ersetzt; Sept. 1940 Abgabe eines Drittels der Division (darunter Stab/134, III./131, III./132, III./134) an die 137. Inf. Div. (11. Welle); Abgaben ersetzt, das III./134 durch das III./503 der 290. ID (FStO Bielefeld als II./64). Die Division wurde Jan. 1943 in Stalingrad vernichtet.
Wiederaufstellung mit Verfügung vom 17.2.1943 in Belgien beim AOK 15 unter Zuführung der aus den Unterführerlehrgängen der WK XIII und XVII gebildeten verst. Gren. Rgt. 887 und 888.
(44.) Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister
Mit Wirkung vom 1.6.1943 (HMitt. 489/43) erhielt die 44. Infanterie-Division die Bezeichnung "Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister" (in den Gliederungen der Armeen als "HuD" "bezeichnet und das Gren. Rgt. 134 als Wiener Hausregiment den Namen "Reichsgrenadier-Rgt. Hoch- und Deutschmeister"). Das Artillerie-Rgt. erhielt bei der Neuaufstellung unter Fortfall von I./97 vier Abteilungen.
Reichsgren. Rgt. Hoch- u. Deutschmeister I.-III.
Gren. Rgt. 131 I.-III.
Gren. Rgt. 132 I.-III.
Art. Rgt. 96 I.-IV.
Div. Einheiten 44 (aber Pz. Jäg. Abt. 46, Pion. Btl. 80, Nachr. Abt. 64).
Im Nov. 1943 wurden III./Gren. Rgt. 131 (als I./955) und III./Art. Rgt. 96 (als III./362) an die in Italien aufgestellte 362. Inf. Div. der 21. Welle abgegeben und ersetzt. Die Division behielt ihre Gliederung zu 9 Btl. und Aufkl. Abt. bis 1944; 28.8.1944 Umgliederung in Div. n. A. 44; I./131 wurde in Granatwerfer-Btl. 44 umgebildet, I./132 und III./HuD aufgelöst, die Btl. III./131 und III./132 in I. Btl. umbenannt (FpÜ Nov.), so daß die Division jetzt ebenfalls 6 Gren. Btl. hatte. Vorübergehend hatte im Winter 1934/44 eine aus Tigerpanzern bestehende Panzergruppe Meier zur Division gehört. Diese reriet im Raum nördl. Linz in amerikanische Gefangenschaft.
Unterstellung:
a) als 44.InLDiv.
1939
Sept.: XVII;14. Armee; HGr. Süd; Osten; Krakau-Lemberg
Dez.: OKH-Reserve im Raum Einbeck
1940
Jan./Mai: OKH-Reserve im Raum Einbeck
Juni: XXXX;; 6. Armee; HGr."B"; Westen; Frankreich
Juli/Aug.: XXXI; 7.Armee; HGr."B"; Westen; Frankreich
Sept./Okt.: XXXI; 7.Armee; HGr."C"; Westen; Frankreich
Nov./Dez.:VI; 7. Armee; HGr."D"; Westen; Frankreich
1941
Jan./Feb.: VI; 7. Armee; HGr."D"; Westen; Frankreich
März: LIX; 7. Armee; HGr. "D"; Westen; Frankreich
Apr.: XVII; 17. Armee; HGr. "B"; Osten; Generalgouvernement
Mai: XVII; 6. Armee; HGr. "A"; Osten; Generalgouvernement
Juni: XVII; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Generalgouvernement
Juli: XXIX; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Shitomir
Aug.: LV; 6. Armee; HGr. Süd; Osten;Kiew
Sept. XVII; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Kiew
Okt.: LI; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Charkow
Nov./Dez.: LV ; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Charkow
1942
Jan./Juli: LI; 6. Armee; HGr. Süd; Osten; Charkow
Aug.: LI; 6. Armee; HGr. "B"; Osten; Stalingrad
Sept./Nov.: XI; 6. Armee; HGr. "B"; Osten; Stalingrad
Dez.: VIII; 6. Armee; HGr. Don; Osten; Stalingrad
1943
Jan./Feb.: VIII; 6. Armee; HGr. Don; Osten; Stalingrad
b) nach Wiederaufstellung
Apr./Juli: in Aufstellung; 15.Armee; HGr. "D"; Westen; Belgien
Aug.: z. Vfg. Ob. Süd; Süden; Norditalien
c) als Reichsgren.Div. H. u. D. (44)
Sept. : z. Vfg.; HGr. "B"; Süden; Norditalien
Okt./Nov.: II. SS; HGr. "B"; Süden; Istrien
Dez.: XIV; 10. Armee; HGr. "C"; Süden; Cassino
1944
Jan./Mai: XIV;10. Armee; HGr. "C"; Süden; Cassino
Juni/Sept.: LI; 10. Armee; HGr. "C"; Süden; Apennin
Okt.: z. Vfg.; 10. Armee; HGr. "C"; Süden; Apennin
Nov.: LXXXXVII; HGr."C"; Süden; Udine
Dez.: LXVIII; 2. Pz.Armee; HGr. "F"; Südosten; Fünfkirchen
1945
Jan.: LXVIII; 2. Pz.Armee; HGr. Süd; Osten; Fünfkirchen
Feb.: FH (IV); 8. Armee; HGr. Süd; Osten; Graz
März: z. Vfg.; HGr. Süd; Osten; Plattensee
Apr. (Kgr.): 1. Kav.; 2. Pz.Armee; HGr. Süd; Osten; Radkersburg, Graz
Mai (Kgr.): XXXXIII; 8. Armee; Ostmark; Osten; nordostw. Linz
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez.
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.), (31. Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2011 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer) und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (so genannte "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 Kriegstagebücher von Divisionen beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind die Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet worden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, waren bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 in die Abteilung Militärarchiv gelangten.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Ausnahmefällen in größerer Zahl überliefert: - 7., 10. und 17. Inf.Div.; diese drei Divisionen waren im Wehrkreis VII (München), bzw. im später (1937) eingerichteten, ebenfalls bayerischen Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet. Für beide Wehrkreise muss etwa Anfang 1941 eine Aktensammelaktion befohlen worden sein, ohne dass hierüber Näheres bekannt geworden wäre. Unbekannt ist auch, wo sich die Aktensammelstelle befand, in der amerikanische Truppen 1945 mehrere tausend Akten von Stäben, Truppenteilen und Dienststellen mit bayerischen Standorten aus der Zeit 1919 bis 1941 erbeuteten. Dieses Schriftgut wurde nach der Rückgabe aufgeteilt; Divisionsakten kamen in die Bestandsgruppe RH 26. Von diesen drei Ausnahmen also abgesehen, ist aus den Vorkriegsjahren praktisch nichts vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1.-6. Division
- März 1963: 7.-18. Division
- Juli 1963: 19.-23. Division
- März 1964: 24.-34. und 73. bis 79. Division
- Juli 1964: 35.-72. und 81. Division
- März 1964: 82.-100. Division
- Sept. 1965: 101.-125. Division
- Mai 1966: 126.-212. und 215.-217. Division
- Juli 1966: 213. Sich. Division
- Dez. 1966: 218.-295. Division
- Mai 1967: 296.-383. Division, 999. le. Afrika-Division, Div. Brandenburg
- Okt. 1967: 384.-719. Division und Division 905
ferner: Div. Dormagen, Inf.Div. Großdeutschland, Sturm-Div. Rhodos,
Div.Gruppe Rossi, Div. von Broich/Div. von Manteuffel
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Infanterie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1-5 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Divisionen 6-9 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1-9, Divisionen 10-21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 65: Divisionen 58-96
- Guide Nr. 66: Divisionen 97-114
- Guide Nr. 67: Divisionen 116-137
- Guide Nr. 68: Divisionen 141-187
- Guide Nr. 69: Divisionen 189-218
- Guide Nr. 70: Divisionen 221-255
- Guide Nr. 71: Divisionen 256-291
- Guide Nr. 72: Divisionen 292-327
- Guide Nr. 73: Divisionen 328-369
- Guide Nr. 74: Divisionen 370-710
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 76: Divisionen 712-719, 999, Pz.Gren.Div. Brandenburg, Sturm-Div.
Rhodos, Div. von Broich/von Manteuffel, Div. Dormagen,
Div.Gruppe Rossi, Pz.Gren.Div. Großdeutschland, Pz.Gren.Div.
Feldherrnhalle
Das Aktenmaterial aus Potsdam bzw. Liegnitz, das etwa 95 bis 98% der Bestände ausmacht, wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat, sowie durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army/Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer.
Die Gliederung des Aktenmaterials ist stets die gleiche:
- Stammtafeln (mit organisationsgeschichtlichen Angaben auch zu den Divisionseinheiten)
- Abteilung Ia (Führungsabteilung; auch Ausbildungsangelegenheiten)
- Abteilung Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- Abteilung IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Abteilung Ib (Quartiermeister) mit den Unterabteilungen
III (Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div.Arzt)
IVc (Div.Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Div.Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB von Mitte Juli bis Mitte Nov. 1939 (Anlagen bis Mai 1940) und von Mitte Mai 1940 bis Dez. 1943.
Ib: KTB von Aug. bis Mitte Okt. 1939 und von Feb. 1940 bis Dez. 1943.
Ic: Tätigkeitsbericht von Feb. 1940 bis Juni 1941 und von Mitte Nov. 1941 bis Dez. 1943.
IIa: Tätigkeitsbericht von Feb. bis Mitte Mai 1940, von Mitte Juli 1940 bis Juni 1941und von Apr. 1942 bis Dez. 1943.
Kdt.St.Qu.: Kriegstagebuch von Feb. bis Mitte Mai 1940 und Tätigkeitsbericht von Jan. 1942 bis Dez. 1943.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 26-44/...
44. Infanterie-Division / (44.) Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister (44. ID / (44)Reichsgrenadier-Div.), 1939-1944
67 Aufbewahrungseinheiten; 2,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RH 15 (OKH/Allgemeines Heeresamt)
RH 19-II (Oberkommando der Heeresgruppe Nord, Heeresgruppe B, Heeresgruppe Mitte, Heeresgruppe Nord)
RH 20-10 (Armeeoberkommando 10)
RH 75 (Kameradschaft 44. Infanterie-Division-Reichsgrenadier-Division "Hoch- und Deutschmeister")
RM 7 (Seekriegsleitung)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut, u.a. Nachrichtenblatt „Brandenburger kreuz und quer")
N 586 (Nachlass Siebert, Friedrich)
Akten:
RH 15/377: Gefechtsbericht für die Abwehr- und Ausbruchskämpfe im Raum Bobruisk, 23. Juni - 5. Juli 1944, und Situationsbericht v. 20. Juni 1944
RH 15/371: Verzeichnis der abzuwickelnden Einheiten der 45. Inf.Div. und namentliche Verlustliste der Offiziere
RH 19-II/315: Einsatz der 45. Inf.Div. 22. - 27. Juni 1944
RH 20-10/275: Einsatz 23.Sept. - 3. Okt. 1944
RH 20-10/204: Offiziersstellenbesetzung 15. Juni 1944
RM 7/102: Ausstattung der 45. Inf.Div., 23. März 1945
Nur auf Mikrofilm MFB6/3000: Klatt, Gen.Lt., Kdr. der 94. und 44. Inf.Div.: Operations against the American Army in Italy: Einsatz Italien 1944
MSG 2/6461 Einsatz Polen,
MSG 2/6023: 44. Infanterie-Division 2. Aufklärungsabteilung- Tatsachenbericht von Oskar Wittstadt mit dem Titel "Ich hatte viele Kameraden" über seine Teilnahme am Rußlandfeldzug und an der Schlacht vor Stalingrad
MSG 2/11157: Renschhausen, Karl Ludwig, OTL i. G. a. D.- Berichte und Beiträge über seine Tätigkeit und Erfahrungen als Ib der 44. Inf. Div. während des Vormarsches auf Stalingrad
MSG 2/12043: Franek, Dr. Fritz, Generalleutnant a. D..- Mit der Deutschmeister-Division (44. Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister) bei Monte Cassino, Jan. - Mai 1944
MSG 3-120/1: Mitteilungsblatt
N 586/29: persönliches Kriegstagebuch 15. Juni 1941 - 18. Jan. 1942
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 64
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Schimak, Anton, Lamprecht, Karl, Dettmer, friedrich: die 44. Infanterie-Division. Tagebuch der Hoch- und Deutschmeister. Wien 1969
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RH 15 (OKH/Allgemeines Heeresamt)
RH 19-II (Oberkommando der Heeresgruppe Nord, Heeresgruppe B, Heeresgruppe Mitte, Heeresgruppe Nord)
RH 20-10 (Armeeoberkommando 10)
RH 75 (Kameradschaft 44. Infanterie-Division-Reichsgrenadier-Division "Hoch- und Deutschmeister")
RM 7 (Seekriegsleitung)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut, u.a. Nachrichtenblatt „Brandenburger kreuz und quer")
N 586 (Nachlass Siebert, Friedrich)
Akten:
RH 15/377: Gefechtsbericht für die Abwehr- und Ausbruchskämpfe im Raum Bobruisk, 23. Juni - 5. Juli 1944, und Situationsbericht v. 20. Juni 1944
RH 15/371: Verzeichnis der abzuwickelnden Einheiten der 45. Inf.Div. und namentliche Verlustliste der Offiziere
RH 19-II/315: Einsatz der 45. Inf.Div. 22. - 27. Juni 1944
RH 20-10/275: Einsatz 23.Sept. - 3. Okt. 1944
RH 20-10/204: Offiziersstellenbesetzung 15. Juni 1944
RM 7/102: Ausstattung der 45. Inf.Div., 23. März 1945
Nur auf Mikrofilm MFB6/3000: Klatt, Gen.Lt., Kdr. der 94. und 44. Inf.Div.: Operations against the American Army in Italy: Einsatz Italien 1944
MSG 2/6461 Einsatz Polen,
MSG 2/6023: 44. Infanterie-Division 2. Aufklärungsabteilung- Tatsachenbericht von Oskar Wittstadt mit dem Titel "Ich hatte viele Kameraden" über seine Teilnahme am Rußlandfeldzug und an der Schlacht vor Stalingrad
MSG 2/11157: Renschhausen, Karl Ludwig, OTL i. G. a. D.- Berichte und Beiträge über seine Tätigkeit und Erfahrungen als Ib der 44. Inf. Div. während des Vormarsches auf Stalingrad
MSG 2/12043: Franek, Dr. Fritz, Generalleutnant a. D..- Mit der Deutschmeister-Division (44. Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister) bei Monte Cassino, Jan. - Mai 1944
MSG 3-120/1: Mitteilungsblatt
N 586/29: persönliches Kriegstagebuch 15. Juni 1941 - 18. Jan. 1942
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 64
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Schimak, Anton, Lamprecht, Karl, Dettmer, friedrich: die 44. Infanterie-Division. Tagebuch der Hoch- und Deutschmeister. Wien 1969
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Besondere Benutzungsbedingungen: Grundlage für jede Benutzung von Archivgut im Bundesarchiv sind das Bundesarchivgesetz und die Benutzungsverordnung.
Information on confiscated assets
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST
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