Graf Ulrich von Montfort verkauft an die Stadt Neuenburg im Breisgau 110 Gulden jährlichen Zins aus seiner Herrschaft Argen um 2200 Gulden. Der Zins soll jährlich an Martini bezahlt werden. Das Einlösungsrecht steht dem Aussteller zu. Mitbürgen sind Egenolf, Herr zu Rapelstain, Hoheneck und Geroldseck, und Amtmann, Richter und Gericht der Gemeinde Argen. Beilage: Eine Papierurkunde vom 12. November 1591, in der die Stadt Neuenburg den Empfang dieser Schuldsumme bestätigt.
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Graf Ulrich von Montfort verkauft an die Stadt Neuenburg im Breisgau 110 Gulden jährlichen Zins aus seiner Herrschaft Argen um 2200 Gulden. Der Zins soll jährlich an Martini bezahlt werden. Das Einlösungsrecht steht dem Aussteller zu. Mitbürgen sind Egenolf, Herr zu Rapelstain, Hoheneck und Geroldseck, und Amtmann, Richter und Gericht der Gemeinde Argen. Beilage: Eine Papierurkunde vom 12. November 1591, in der die Stadt Neuenburg den Empfang dieser Schuldsumme bestätigt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 II U 222
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 II Montfort-Tettnang, Grafschaft
Montfort-Tettnang, Grafschaft >> 1. Urkunden >> 1.2 Montfortsche Schulden
1572 November 13 (Donnerstag nach Martin)
29 x 73 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: A.; Egenolf von Rapelstain; Gericht zu Argen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S. abg.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S. abg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ