Upperkamp.
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B 203, 6 - p
B 203 Schwesternhaus Blumental, Beckum - Akten
Schwesternhaus Blumental, Beckum - Akten
1629-1667
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Bl. 169-170’: Abschrift, Foliobogen, durch den Notar Antonius Grone 1638 November 25 (auff sanct Catharinen tagh) Vor dem unterzeichnenden Notar erscheint Anna Topp Witwe Johan Isinckhoff, jetzt Witwe des Laurentz Munffert, und verkauft an Joannes Ißfordt, Pater des Klosters Blumental in Beckum (Blomendal binnen der stadt Beckhumb), sowie der geistlichen Mutter Gertrud Wilckens und den Konventualinnen 1 Morgen Land zu etwa 4½ Mudde Weizen inkl. der darin gelegenen Fischerei. Er liegt im Beckumschen Velde auf dem Upperkamp mit Johan Jurgens alias Becker und dessen Frau Ursula Isinckhoffs gekauften Ländereien an der Ostseite und dem gemeinen Fuhrweg gen. der Mollenwech an der Westseite. Dieses Land wurde von Steffen Isinckhoff von dem Walter Schlenderich und dessen Witwe angekauft. Es werden drei Kaufbriefe auf insgesamt 8½ Mudde (!) übergeben. Die Witwe gelobt Währschaft bei Verpfändung ihres Hauses am Südberg neben der Stadtmauer und der gemeinen Straße direkt an der Südpforte, sowie ihren Saatkamp zu 7 Mudde Weizeneinsaat bei dem Henckwege mit Johan Jürgens Kamp im Süden am Holtmardreisch, und im Norden Anton Grone bei dem Henckweg und auf gen. Witwe Munffert und Herman Isinckhoff darauf schießende Ländereien, jeder zu 3 Mudde, sowie mit 3 Mudde Propstweizen belastet. Geschehen im Kloster Blumental in der Stube des Paters. Zeugen: Bernhard Riepinck, Dechant, Jodocus Frederici, Vikar der Kirche zu Beckum und Rektor der Schule, sowie Jodocus Guttidt, Notar und Bürger der Stadt Beckum. Rückschrift: Inhaltsvermerk
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:51 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Schwesternhaus Blumental, Beckum (Tektonik)
- Schwesternhaus Blumental, Beckum / Akten (Bestand)