Gernod Zcygenbard und seine Ehefrau Else, Bürger zu Gelnhausen, bekunden, daß sie oder ihre Nachbewohner jetzt und in späteren Notfällen eine Kand...
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Urk. 26, 884
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1350-1374
1362 Oktober 20
Ausf., dt., Perg. - Beide RundSg. abh. 1. Johanns von Seibold 2. Fritz Hoppeners, 2,3 cm, in durch sdimalen Balken geteiltem Schild oben 2, unten 1 Hopfenblüten, U.: +S' FRIDERICI · HOPPHENER.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1362, quinta feria proxima beati Galli confessoris.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gernod Zcygenbard und seine Ehefrau Else, Bürger zu Gelnhausen, bekunden, daß sie oder ihre Nachbewohner jetzt und in späteren Notfällen eine Kandel (kannel) zwischen ihrem Haus in der Gasse unterhalb des Spitals und dem derzeit von Kuse Kediln bewohnten Haus des Klosters Haina (Hene) an der Ecke (of deme orthe) ziehen lassen sollen, jedoch so, daß sie an ihrem eigenen Haus befestigt wird und das Hainaer Haus an Dach, Wänden oder auch dem Gernod auf Lebenszeit überlassenen Keller nicht geschädigt wird. Falls das Kloster sein Haus [höher] bauen will, so kann es dies hinsichtlich des von den Ausstellern vorgenommenen Überbaus ungehindert tun, mit Balken und Gebinde, wie üblich. Die Aussteller erlauben weiter, daß das Kloster sein an sich Gernod auf Lebenszeit überlassenes Haus am Tor des Kloster[hofs] zu einer Kapelle oder sonstiger Nutzung ausbaut.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Werner Wilde, Klosterherr zu Selbold (-t)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Arnsburg (-purg), Hofmeister zu Gelnhausen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Fritz Ansmalzc, Schöffe
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Siegfried Kedel.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Selbold gen. vom Steinhaus (Steynhus) und Fritz Hopphener, Schöffen und Bürger zu Gelnhausen.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 675, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gernod Zcygenbard und seine Ehefrau Else, Bürger zu Gelnhausen, bekunden, daß sie oder ihre Nachbewohner jetzt und in späteren Notfällen eine Kandel (kannel) zwischen ihrem Haus in der Gasse unterhalb des Spitals und dem derzeit von Kuse Kediln bewohnten Haus des Klosters Haina (Hene) an der Ecke (of deme orthe) ziehen lassen sollen, jedoch so, daß sie an ihrem eigenen Haus befestigt wird und das Hainaer Haus an Dach, Wänden oder auch dem Gernod auf Lebenszeit überlassenen Keller nicht geschädigt wird. Falls das Kloster sein Haus [höher] bauen will, so kann es dies hinsichtlich des von den Ausstellern vorgenommenen Überbaus ungehindert tun, mit Balken und Gebinde, wie üblich. Die Aussteller erlauben weiter, daß das Kloster sein an sich Gernod auf Lebenszeit überlassenes Haus am Tor des Kloster[hofs] zu einer Kapelle oder sonstiger Nutzung ausbaut.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Werner Wilde, Klosterherr zu Selbold (-t)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Arnsburg (-purg), Hofmeister zu Gelnhausen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Fritz Ansmalzc, Schöffe
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Siegfried Kedel.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Selbold gen. vom Steinhaus (Steynhus) und Fritz Hopphener, Schöffen und Bürger zu Gelnhausen.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 675, Zweiter Band
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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