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Bekämpfung der Sozialdemokratie und Überwachung der anarchistischen Bewegung
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 235 T 3 Preußische Regierung für die Hohenzoll. Lande: Präsidialabteilung
Preußische Regierung für die Hohenzoll. Lande: Präsidialabteilung >> 9. Polizei >> 9.1. Politische Polizei
1909-1919
Enthält auch: Nachweis von Sprengstofflagern
Darin: Flugblatt "Die neuen Reichssteuern und der Volksbetrug der Sozialdemokratie"; Zeitungsartikel; Tätigkeitsbericht des Reichsverbands gegen die Sozialdemokratie für 1909-1911; gedruckte Übersicht über die allgemeine Lage der sozialdemokratischen und anarchistischen Bewegung von 1909-1913; Flugblätter des Reichsverbands gegen die Sozialdemokratie; Sonderdruck "Beamtenschaft und "Volksfürsorge""aus Heft 24 der Deutschen Beamten-Rundschau von 1913; Druckschrift "In ernster Stunde - Zum Massenstreik gegen die Staatskirche" von 1914
Preußische Regierung Sigmaringen
5 cm
Archivale
Schaden: Blätter z.T. eingerissen
Anarchie
Beamte
Flugblätter
Massenstreiks
Partei
Reichssteuern
Reichsverband gegen die Sozialdemokratie
Sicherheit und Ordnung
Sonderdrucke
Sozialdemokratie
Sprengstofflager
Staatskirche
Tätigkeitsberichte
Übersichten
Volksfürsorge
Zeitung "Deutsche Beamten-Rundschau"
Zeitungsartikel
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.