Volkswirtschaftslehre (Volkswirtschaft und Statistik) III, Betriebswirtschaftslehre II. Vorgänger: Walter Eucken. Inhaber: Eduard Lukas; Hero Moeller; Woldemar Carl Brinkmann. Vertreter: Carl Brinkmann; Antonius Montaner.
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UAT 205/43
UAT 205/ Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I)
Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I) >> Wirtschaftswissenschaft [5259ff.]
1927-1970
Enthält: Besetzung des Ordinariats Volkswirtschaft und Statistik 1927 (Nachfolge Eucken):
- Berufen: Eduard Lukas, Professor Graz.
Besetzung des Ordinariats Volkswirtschaftslehre 1938 (Nachfolge Eduard Lukas):
- Berufen: Hero Moeller, ordentlicher Professor Erlangen; Reinhold Bethke (Fakultätsvorschlag); Wilhelm Kromphardt, außerordentlicher Professor Münster; Gerhard Mackenroth, außerordentlicher Professor Kiel; Robert Nöll von der Nahmer, ordentlicher Professor Breslau (Vorschlag des NSD-Dozentenbundes).
Umwandlung in ein Extraordinariat, 1953
Besetzung des Extraordinariats Betriebswirtschaftslehre 1953-1955 (Nachfolge Brinkmann),
- 1. Liste: Woldemar Koch, ordentlicher Professor Berlin; Franz Paul Schneider, außerordentlicher Professor Würzburg; Eduard Willeke, ordentlicher Professor Stuttgart, Walter Adolf Jöhr, ordentlicher Professor St. Gallen; Fritz Voigt, ordentlicher Professor Braunschweig; Erich Preiser, ordentlicher Professor Heidelberg (Ruf wohl abgelehnt)
- Berufen 1955: Woldemar Koch, ordentlicher Professor Berlin.
Besetzung des Ordinariats Betriebswirtschaftslehre II (Umwandlung des Lehrstuhls) 1969 (Nachfolge Koch):
- Liste: Waldemar Wittmann, ordentlicher Professor Frankfurt; Norbert Szyperski, Dr. Köln; Marcell Schweizer, Privatdozent Berlin (Ergebnis der Berufung nicht in diesen Akten)
- Berufen: Eduard Lukas, Professor Graz.
Besetzung des Ordinariats Volkswirtschaftslehre 1938 (Nachfolge Eduard Lukas):
- Berufen: Hero Moeller, ordentlicher Professor Erlangen; Reinhold Bethke (Fakultätsvorschlag); Wilhelm Kromphardt, außerordentlicher Professor Münster; Gerhard Mackenroth, außerordentlicher Professor Kiel; Robert Nöll von der Nahmer, ordentlicher Professor Breslau (Vorschlag des NSD-Dozentenbundes).
Umwandlung in ein Extraordinariat, 1953
Besetzung des Extraordinariats Betriebswirtschaftslehre 1953-1955 (Nachfolge Brinkmann),
- 1. Liste: Woldemar Koch, ordentlicher Professor Berlin; Franz Paul Schneider, außerordentlicher Professor Würzburg; Eduard Willeke, ordentlicher Professor Stuttgart, Walter Adolf Jöhr, ordentlicher Professor St. Gallen; Fritz Voigt, ordentlicher Professor Braunschweig; Erich Preiser, ordentlicher Professor Heidelberg (Ruf wohl abgelehnt)
- Berufen 1955: Woldemar Koch, ordentlicher Professor Berlin.
Besetzung des Ordinariats Betriebswirtschaftslehre II (Umwandlung des Lehrstuhls) 1969 (Nachfolge Koch):
- Liste: Waldemar Wittmann, ordentlicher Professor Frankfurt; Norbert Szyperski, Dr. Köln; Marcell Schweizer, Privatdozent Berlin (Ergebnis der Berufung nicht in diesen Akten)
Akte
Die Akten scheinen nicht vollständig zu sein: es fehlt 2023 die in der alten Titelaufnahme erwähnte - Besetzung des Ordinariats Volkswirtschaftslehre II 1945 mit Waldemar Mitscherlich, ordentlicher Professor Göttingen Coburg - Abschluss des Besetzungsverfahrens 1953 (letztes Dokument: Ruf an Preiser)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 4 Teilaufgaben und -registraturen (Tektonik)
- Bc 4.14 Lehrstuhlbesetzung (Tektonik)
- Lehrstuhlakten (seit 1907) (Tektonik)
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