E 10/N 24 Nachlass Carl Wüst (Bestand)
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E 10/N 24
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1856-1895 (1938-1960)
Form und Inhalt: Carl Wüst (1824-1904) war 50 Jahre lang, von 1845 bis 1895, Turnlehrer an der Universität Tübingen. Ab 1879 war er im Vorstand des württembergischen Turnlehrervereins und ab 1884 führte er im Auftrag der "Kultministerialabteilung für Gelehrten- und Realschulen" in mehreren württembergischen Städten Turnvisitationen durch.
Sein schriftlicher Nachlass wurde in Teilen 1938 und 1960 von seinen Nachkommen der Stadt Tübingen übergeben. Der Bestand enthält Unterlagen zu Wüsts beruflicher Tätigkeit als Turnlehrer an der Universität und an den städtischen Schulen.
Im Privatleben war Wüst in mehreren Vereinen rege tätig (Museum, Frohsinn). Hervorzuheben sind seine kalligraphischen Arbeiten (Ehrendiplome, Glückwunschadressen etc.), die er für die Universität und andere Auftraggeber fertigte. Musterbeispiele - wohl Dubletten - liegen in Faszikel E10/N 24 Nr. 15; darunter die Urkunde (Dublette), mit der das Uhlanddenkmal 1873 der Stadt Tübingen übergeben wurde.
Der Bestand wurde 1986 von Udo Rauch erschlossen.
Im September übergab das in Auflösung begriffene Silcher-Museum des Schwäbischen Chorverbandes in Weinstadt-Schnait dem Stadtarchiv Tübingen weitere Unterlagen zu Carl Wüst, darunter eine Kopie seiner handschriftlichen Lebenserinnerungen sowie Unterlagen zum Dichter und Schulmeister Wilhelm Friedrich Wüst und dem Pfarrer Karl Wüst. Die Nachlieferung wurde im Oktober 2024 von Johannes Grützmacher erschlossen
Sein schriftlicher Nachlass wurde in Teilen 1938 und 1960 von seinen Nachkommen der Stadt Tübingen übergeben. Der Bestand enthält Unterlagen zu Wüsts beruflicher Tätigkeit als Turnlehrer an der Universität und an den städtischen Schulen.
Im Privatleben war Wüst in mehreren Vereinen rege tätig (Museum, Frohsinn). Hervorzuheben sind seine kalligraphischen Arbeiten (Ehrendiplome, Glückwunschadressen etc.), die er für die Universität und andere Auftraggeber fertigte. Musterbeispiele - wohl Dubletten - liegen in Faszikel E10/N 24 Nr. 15; darunter die Urkunde (Dublette), mit der das Uhlanddenkmal 1873 der Stadt Tübingen übergeben wurde.
Der Bestand wurde 1986 von Udo Rauch erschlossen.
Im September übergab das in Auflösung begriffene Silcher-Museum des Schwäbischen Chorverbandes in Weinstadt-Schnait dem Stadtarchiv Tübingen weitere Unterlagen zu Carl Wüst, darunter eine Kopie seiner handschriftlichen Lebenserinnerungen sowie Unterlagen zum Dichter und Schulmeister Wilhelm Friedrich Wüst und dem Pfarrer Karl Wüst. Die Nachlieferung wurde im Oktober 2024 von Johannes Grützmacher erschlossen
0,3 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ