Akten betr. den Neubannwald: Streitigkeiten zwischen dem Waldvogt zu Nagold einerseits und den Flecken Eb- und Wöllhausen, Wart, Ebershardt und der Gültlingenschen Herrschaft Berneck als gemeinsamen Besitzern des Neubannwaldes andererseits betr. die vom Waldvogt angestrebte Forstinspektion über den Wald, das Äckerichsrecht und den Weidgang im Neubann, Waldordnungen für den Neubann und Verkauf ihres Neubannanteils durch die Gemeinden Eb- und Wöllhausen sowie Ebershardt an das Oberforstamt Altensteig
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Akten betr. den Neubannwald: Streitigkeiten zwischen dem Waldvogt zu Nagold einerseits und den Flecken Eb- und Wöllhausen, Wart, Ebershardt und der Gültlingenschen Herrschaft Berneck als gemeinsamen Besitzern des Neubannwaldes andererseits betr. die vom Waldvogt angestrebte Forstinspektion über den Wald, das Äckerichsrecht und den Weidgang im Neubann, Waldordnungen für den Neubann und Verkauf ihres Neubannanteils durch die Gemeinden Eb- und Wöllhausen sowie Ebershardt an das Oberforstamt Altensteig
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 551 Bü 28
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 551 Forstamt Altensteig
Forstamt Altensteig >> 2 Akten >> 2.4 Holz-, Weide- und Äckerichrechte
1451-1702
Enthält:
1) Albrecht Speth, Hofmeister, Hans Truchsess von Bichishausen, Wolf von Bubenhofen, Wolf von Neuhausen und Hans Thumb von Neuburg der Ältere, des Grafen Ulrich von Württemberg Vormünder und Statthalter, verhören die armen Leute von Eb- und Wöllhausen, Wart und Ebershardt, sowie die Herren von Gültlingen wegen der Besitzstreitigkeiten am Wald Neubann, weswegen sie schon vor Rudolf von Ehingen "in Recht gestanden". Sie schließen sich in der Mehrheit der Meinung des Hans Truchsess von Bichishausen an und setzen eine Tagsatzung auf den 18. Mai nach Tübingen an, wo die beide Parteien mit ihrer Kundschaft, jedoch nicht mehr als 13, erscheinen sollen, gegeben den 8. April 1451; Abschrift nur vom Protokoll und ab der 48. Zeile
(Bem.: Nicht in den Württenbergischen Regesten A 602 enthalten)
2) Vergleich betr. den Streit Heinrichs und Fabians von Gültlingen mit den armen Leuten von Eb- und Wöllhausen, Wart und Ebershardt, 19. Juni 1452 (A 602 Württembergische Regesten Nr. 10982); Abschrift ohne Jahr, erste Hälfte des 16. Jahrhunderts
3) Burkhard und Hans von Gültlingen beurkunden, dass der Vertrag von 1452 weiter gültig sein soll, 1. September 1495 (A 602 Württembergische Regesten Nr. 11058); 2 Abschriften ohne Jahr
4) Vertrag zwischen Balthasar von Gültlingen einerseits und Schultheiß, Gericht und ganzer Gemeinde zu Berneck, Eb- und Wöllhausen, Ebershardt und Wart andererseits betr. die jährliche Ernennung und Anstellung des Waldschützen für den Wald Neubann durch den Junker, 28. April 1612; Abschrift ohne Jahr, 18. Jahrhundert
1) Albrecht Speth, Hofmeister, Hans Truchsess von Bichishausen, Wolf von Bubenhofen, Wolf von Neuhausen und Hans Thumb von Neuburg der Ältere, des Grafen Ulrich von Württemberg Vormünder und Statthalter, verhören die armen Leute von Eb- und Wöllhausen, Wart und Ebershardt, sowie die Herren von Gültlingen wegen der Besitzstreitigkeiten am Wald Neubann, weswegen sie schon vor Rudolf von Ehingen "in Recht gestanden". Sie schließen sich in der Mehrheit der Meinung des Hans Truchsess von Bichishausen an und setzen eine Tagsatzung auf den 18. Mai nach Tübingen an, wo die beide Parteien mit ihrer Kundschaft, jedoch nicht mehr als 13, erscheinen sollen, gegeben den 8. April 1451; Abschrift nur vom Protokoll und ab der 48. Zeile
(Bem.: Nicht in den Württenbergischen Regesten A 602 enthalten)
2) Vergleich betr. den Streit Heinrichs und Fabians von Gültlingen mit den armen Leuten von Eb- und Wöllhausen, Wart und Ebershardt, 19. Juni 1452 (A 602 Württembergische Regesten Nr. 10982); Abschrift ohne Jahr, erste Hälfte des 16. Jahrhunderts
3) Burkhard und Hans von Gültlingen beurkunden, dass der Vertrag von 1452 weiter gültig sein soll, 1. September 1495 (A 602 Württembergische Regesten Nr. 11058); 2 Abschriften ohne Jahr
4) Vertrag zwischen Balthasar von Gültlingen einerseits und Schultheiß, Gericht und ganzer Gemeinde zu Berneck, Eb- und Wöllhausen, Ebershardt und Wart andererseits betr. die jährliche Ernennung und Anstellung des Waldschützen für den Wald Neubann durch den Junker, 28. April 1612; Abschrift ohne Jahr, 18. Jahrhundert
1 Bü, 4,5 cm
Archivale
Bubenhofen, Wolf von; Edelknecht, um 1413-1462
Gültlingen, Burkhard von
Gültlingen, Fabian von
Gültlingen, Hans von
Gültlingen, Heinrich von; ca. 14./15. Jh.
Speth, Albrecht; Landhofmeister
Berneck : Altensteig CW
Ebershardt : Ebhausen CW
Ebhausen CW
Nagold CW
Tübingen TÜ
Wart : Altensteig CW
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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