Badische Oberpostdirektion
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Reichs- bzw. Bundesbehörden >> Post
Überlieferungsgeschichte
Nachdem im Jahre 1811 das Haus Thurn und Taxis gegen eine Rentenzahlung auf die Verwaltung des Postwesens in Baden verzichtet hatte, wurde zunächst am 1.8.1811 eine provisorische Postdirektion, dann am 11.3.1814 eine Oberpostdirektion errichtet, die in Verwaltungs- und Rechnungssachen dem Finanzministerium, im Übrigen dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten unterstellt war. Sie erhielt nach der Zuteilung des Eisenbahnwesens im Jahre 1843 den Namen "Direktion der großherzoglichen Posten und Eisenbahnen", der 1854 in die Bezeichnung "Direktion der großherzoglich badischen Verkehrsanstalten abgeändert wurde. Am 1. Januar 1872 gingen die Funktionen dieser Behörde mit Ausnahme des Eisenbahnwesens auf die Reichspostverwaltung über.
Nachdem im Jahre 1811 das Haus Thurn und Taxis gegen eine Rentenzahlung auf die Verwaltung des Postwesens in Baden verzichtet hatte, wurde zunächst am 1.8.1811 eine provisorische Postdirektion, dann am 11.3.1814 eine Oberpostdirektion errichtet, die in Verwaltungs- und Rechnungssachen dem Finanzministerium, im Übrigen dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten unterstellt war. Sie erhielt nach der Zuteilung des Eisenbahnwesens im Jahre 1843 den Namen "Direktion der großherzoglichen Posten und Eisenbahnen", der 1854 in die Bezeichnung "Direktion der großherzoglich badischen Verkehrsanstalten abgeändert wurde. Am 1. Januar 1872 gingen die Funktionen dieser Behörde mit Ausnahme des Eisenbahnwesens auf die Reichspostverwaltung über.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ