Egnolf von Wartenberg, genannt von Wildenstein, Hofrichter zu Rottweil im Namen des Grafen Rudolf von Sulz des Älteren, beurkundet, dass das Hofgericht die Abtretung von Helfenstein, Geislingen etc. von den Grafen Konrad und Friedrich zu Helfenstein an die Stadt Ulm (vertreten durch Hermann den Rat und Heinrich Neithart, Stadtschreiber zu Ulm) bestätigt hat.
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Egnolf von Wartenberg, genannt von Wildenstein, Hofrichter zu Rottweil im Namen des Grafen Rudolf von Sulz des Älteren, beurkundet, dass das Hofgericht die Abtretung von Helfenstein, Geislingen etc. von den Grafen Konrad und Friedrich zu Helfenstein an die Stadt Ulm (vertreten durch Hermann den Rat und Heinrich Neithart, Stadtschreiber zu Ulm) bestätigt hat.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, {B 95 Bü 125}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 95 Helfenstein, Grafschaft
Helfenstein, Grafschaft >> 9. Beziehungen zur Reichsstadt Ulm >> Kopialbuch über die ulmischen Dokumente über den Erwerb der helfensteinischen Besitzungen
1396 Oktober 5 (donnerstag nach Michel)
Urkunden
Ausstellungsort: Rottweil
Siegler: Hofgericht Rottweil; Konrad Graf zu Helfenstein; Friedrich Graf zu Helfenstein
Überlieferungsart: Abschrift
Siegler: Hofgericht Rottweil; Konrad Graf zu Helfenstein; Friedrich Graf zu Helfenstein
Überlieferungsart: Abschrift
Kopialbuch über die ulmischen Dokumente über den Erwerb der helfensteinischen Besitzungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:33 MEZ
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