Oberstallmeisteramt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 55
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Dynastie und Regierung >> Hofbehörden >> Oberstallmeisteramt
1738-1918
Überlieferungsgeschichte
Einlieferungen 1909 und nach Auflösung der Hofämter 1919
Inhalt und Bewertung
Enthält vor allem: Gestüte und herrschaftliche Ställe; fürstliche Leichenzüge
Überlieferung und Erschließung: Das Oberstallmeisteramt scheint erstmals 1909 Akten an das Generallandesarchiv abgeliefert zu haben (Zugang 89). Sie wurden in der Repositur C der Hofbehörden eingereiht (seit 1939 Bestand 55); jüngere Akten folgten nach der Auflösung der Hofämter 1919. Das vorliegende Findbuch fertigte Julius Kastner 1964. 2009 wurde es mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft in ein Online-Findbuch konvertiert, anschließend von den Herren Christoph Florian und Alfred Becher redigiert. Problematisch blieb bei der Konversion zum online-Findmittel die Behandlung der verdienstvollen, aber sehr ausführlichen Indices von Julius Kastner. Für die Erfassung in SCOPE-Archiv waren die tiefgestaffelten Einträge Kastners schwierig, das Ergebnis blieb unbefriedigend; die Indices müssen völlig neu bearbeitet werden. Da dies im Rahmen der Findmittelkonversion nicht möglich war, steht vorläufig nur eine Word-Version in den ausgedruckten Findbuchexemplaren des Generallandesarchivs zur Verfügung; sie wurde von Christoph Florian aus der maschinenschriftlichen Vorlage erstellt. Für die Online-Recherche empfiehlt sich die Volltextsuche.
Geschichte und Inhalt: Neben dem Oberhofmarschallamt wird bereits im 18. Jahrhundert in der baden-durlachischen wie in der baden-badischen Hofhaltung auch das Oberstallmeisteramt aufgeführt, während die anderen Hofstellen meist erst am Anfang des 19. Jahhrunderts zu Hofämtern wurden. Das Amt beaufsichtigte die landesfürstlichen Stallungen und Gestüte, dazu gehörten auch Fuihren, Militärleistungen oder - im Bereich des Zeremoniells - die Organisation der fürstlichen Leichenkondukte. Entsprechend verteilen sich die Gewichte der schriftlichen Überlieferung, die aber vermutlich bereits vorarchivisch starke Kassationen erfahren hat. Karlsruhe, im Oktober 2009 Konrad Krimm
Einlieferungen 1909 und nach Auflösung der Hofämter 1919
Inhalt und Bewertung
Enthält vor allem: Gestüte und herrschaftliche Ställe; fürstliche Leichenzüge
Überlieferung und Erschließung: Das Oberstallmeisteramt scheint erstmals 1909 Akten an das Generallandesarchiv abgeliefert zu haben (Zugang 89). Sie wurden in der Repositur C der Hofbehörden eingereiht (seit 1939 Bestand 55); jüngere Akten folgten nach der Auflösung der Hofämter 1919. Das vorliegende Findbuch fertigte Julius Kastner 1964. 2009 wurde es mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft in ein Online-Findbuch konvertiert, anschließend von den Herren Christoph Florian und Alfred Becher redigiert. Problematisch blieb bei der Konversion zum online-Findmittel die Behandlung der verdienstvollen, aber sehr ausführlichen Indices von Julius Kastner. Für die Erfassung in SCOPE-Archiv waren die tiefgestaffelten Einträge Kastners schwierig, das Ergebnis blieb unbefriedigend; die Indices müssen völlig neu bearbeitet werden. Da dies im Rahmen der Findmittelkonversion nicht möglich war, steht vorläufig nur eine Word-Version in den ausgedruckten Findbuchexemplaren des Generallandesarchivs zur Verfügung; sie wurde von Christoph Florian aus der maschinenschriftlichen Vorlage erstellt. Für die Online-Recherche empfiehlt sich die Volltextsuche.
Geschichte und Inhalt: Neben dem Oberhofmarschallamt wird bereits im 18. Jahrhundert in der baden-durlachischen wie in der baden-badischen Hofhaltung auch das Oberstallmeisteramt aufgeführt, während die anderen Hofstellen meist erst am Anfang des 19. Jahhrunderts zu Hofämtern wurden. Das Amt beaufsichtigte die landesfürstlichen Stallungen und Gestüte, dazu gehörten auch Fuihren, Militärleistungen oder - im Bereich des Zeremoniells - die Organisation der fürstlichen Leichenkondukte. Entsprechend verteilen sich die Gewichte der schriftlichen Überlieferung, die aber vermutlich bereits vorarchivisch starke Kassationen erfahren hat. Karlsruhe, im Oktober 2009 Konrad Krimm
73 Fasz.
Bestand
Hansmartin Schwarzmaier/Hiltburg Köckert, Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 3, Haus- und Staatsarchiv sowie Hofbehörden (46-60), Stuttgart 1991, S. 82.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST