Wiederanwerbung der vor einigen Jahren vom Regiment des Obersts Graf Gustav Moritz von Lewenhaupt abgedankten 200 Reiter, deren Verpflegung und Ausrüstung
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Rep. 5a, Nr. 3441
Rep. 5a Fach 201 Nr. 123
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 18 Militaria >> 2.2 18 1 allgemein, auch Kriegssachen
1696-1701
Enthält: - Königliches Schreiben an den Generalgouverneur Graf Erik Dahlberg vom Februar 1696 wegen Wiederanwerbung der abgedankten Reiter, mit Antwortschreiben der Regierung - Notifikationsschreiben und Zitation der Regierung an die bremischen und verdischen Stände vom Februar 1696, mit nachfolgenden Verhandlungsprotokollen und Stände-Memorialen vom März 1696; Ausschreiben der Regierung vom März 1696 über die bewilligte Summe (Entwurf und Druckschrift), mit Verzeichnis über deren Verteilung auf die Schatzpflichtigen in Bremen-Verden; Bericht der Regierung an den König vom März 1696, mit königlichem Antwortschreiben vom April 1696 - Memoriale des Majors Jacob von Wüllen und des Oberstleutnants Carl Friedrich Wrangel vom März 1696 wegen Einquartierung und Verpflegung der anzuwerbenden Reiter; Regierungsmandate vom März 1696 an die Beamten der Orte, in denen die Reiter einquartiert sind, wegen Einquartierung und Verpflegung der neu angeworbenen Reiter (mit Verzeichnis) - Beschwerden und Gesuche der Einwohner des Fleckens Visselhövede, des Kirchspiels Hechthausen, auch des dortigen Kontributionseinnehmers Franz von Bergen, der Einwohner des Amtes Neuhaus, des Vogtes zu Mulsum, der Einwohner in Kehdingen, Bützflethischer Teil, vom April und November 1696, Januar bis Juni 1697 wegen Einquartierung und Erstattung (mit Verzeichnissen), mit nachfolgenden Regierungsbescheiden - Gesuch der Stände vom Juli 1696 um weitere Ausschreibung einer zusätzlichen Summe, mit nachfolgendem Ausschreiben der Regierung vom Juli 1696 (Entwurf und Druckschrift) und Verzeichnis über die Verteilung der Gelder auf die Schatzpflichtigen in Bremen-Verden - Beschwerde des Oberstleutnants Wrangel vom Juli 1696 wegen verweigerter Lieferung der Fourage für die neu angeschafften Pferde der Leibkompanie, mit nachfolgendem Regierungsmandat an die Gerichtsjunker in Hechthausen, den Amtmann in Himmelpforten sowie die Vögte zu Oldendorf und Mulsum wegen Anschaffung des Futters, auch Protokolle vom Juli/August 1696 und Korrespondenz mit den Generalgouverneuren Dahlberg bzw. dessen Nachfolger Baron Jürgen Mellin und dem Oberst Baron Mauritz Vellingk vom August/September 1696 wegen Verpflegung der neugeworbenen Reiter und Pferde - Gesuche Wüllens vom September 1696, März und Juli 1697 um Verpflegung der neuen Reiter und Pferde bzw. Liquidation, mit nachfolgenden Verhandlungsprotokollen und Regierungsbescheiden - Gesuche des Rittmeisters Friedrich Otto von der Mehden vom Dezember 1696 und Juli 1697 um Zahlung seines Vorschusses und Liquidation (mit Verzeichnis), mit nachfolgendem Regierungsmandat; Beschwerde der Einwohner in den Kirchspielen Assel und Bützfleth gegen von der Mehden vom Mai 1697 wegen geforderter Rückzahlung des Vorschusses
Enthält: - Gesuch der bremischen Marschländer vom Januar 1699 um Rechnungslegung der Stände wegen der ausgeschriebenen Gelder für die neugeworbenen Reiter, mit nachfolgendem Regierungsmandat an die bremischen Stände wegen Einsendung der Rechnung; Übergabe der Rechnung über die zur Ausrüstung der Reiter angekauften Stücke vom Februar 1699 - Gesuche der Bürgermeister, Hauptleute und Einwohner des Alten Landes vom Juli und November 1699 um Zahlungsmandate an die Interessenten im Land Wursten und Osterstade wegen nicht völlig geschehener Verpflegung der 1698 abgedankten 200 Reiter, mit nachfolgendem Regierungsmandat an diese wegen Vergleichs und Klaglosstellung der Altländer - Ausschreiben der Regierung vom Januar 1700 wegen noch fehlender Ausrüstungsstücke für die neu angeworbenen 200 Reiter (Entwurf und Druckschrift), mit Verzeichnis über die Verteilung der ausgeschriebenen Summe über die Schatzpflichtigen in Bremen-Verden; Memoriale des Obersts Carl Gustav Horn vom November 1700 wegen der Kosten für die notwendigen Ausrüstungsstücke (mit Verzeichnissen); nachfolgendes Protokoll über Verhandlungen mit Ständedeputierten sowie Erklärung der Stände wegen geforderter Bezahlung der Stücke (mit Anlagen); Ausschreiben der Regierung vom Dezember 1700 (Entwurf und Druckschrift); gründliche Vorstellung und Verwahrung der bremischen Ständedeputierten vom Februar 1701 wegen der zur Remontierung der 200 Reiter verschiedentlich ausgeschriebenen und einkassierten Geldsummen (mit Anlagen)
Enthält: - Gesuch der bremischen Marschländer vom Januar 1699 um Rechnungslegung der Stände wegen der ausgeschriebenen Gelder für die neugeworbenen Reiter, mit nachfolgendem Regierungsmandat an die bremischen Stände wegen Einsendung der Rechnung; Übergabe der Rechnung über die zur Ausrüstung der Reiter angekauften Stücke vom Februar 1699 - Gesuche der Bürgermeister, Hauptleute und Einwohner des Alten Landes vom Juli und November 1699 um Zahlungsmandate an die Interessenten im Land Wursten und Osterstade wegen nicht völlig geschehener Verpflegung der 1698 abgedankten 200 Reiter, mit nachfolgendem Regierungsmandat an diese wegen Vergleichs und Klaglosstellung der Altländer - Ausschreiben der Regierung vom Januar 1700 wegen noch fehlender Ausrüstungsstücke für die neu angeworbenen 200 Reiter (Entwurf und Druckschrift), mit Verzeichnis über die Verteilung der ausgeschriebenen Summe über die Schatzpflichtigen in Bremen-Verden; Memoriale des Obersts Carl Gustav Horn vom November 1700 wegen der Kosten für die notwendigen Ausrüstungsstücke (mit Verzeichnissen); nachfolgendes Protokoll über Verhandlungen mit Ständedeputierten sowie Erklärung der Stände wegen geforderter Bezahlung der Stücke (mit Anlagen); Ausschreiben der Regierung vom Dezember 1700 (Entwurf und Druckschrift); gründliche Vorstellung und Verwahrung der bremischen Ständedeputierten vom Februar 1701 wegen der zur Remontierung der 200 Reiter verschiedentlich ausgeschriebenen und einkassierten Geldsummen (mit Anlagen)
Verzeichnung
siehe auch Rep. 5a Nr. 3447 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v8310551)
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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