Moritz von Büren und die Familie von Büren wegen des staatsrechtlichen Verhältnisses der Grafschaft Büren zu Paderborn
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B 402, 331 - Band: 2
B 402 Fürstbistum Paderborn, Kanzlei
Fürstbistum Paderborn, Kanzlei >> 6. Orte, Städte, Gemeinden, Ämter und Herrschaften, Herrschaft und Familie von Büren (vgl.auch 7)
(1195),1557-1688
Enthaeltvermerke: (1195) Vertrag des Edelherrn von Büren und Bischof Bernhard von Paderborn. 1557 Erforderter Bericht wegen Erneuerung der Stadtmauern zu Büren. (1560) Testament Silvesters von der Malsburg. Brautschatzverschreibung für Anna von der Malsburg, Frau Meinolfs Edelherr von Büren. 1584 Klageentgegnung Joachims Edelherr von Büren. 1592 Wittumsforderung Anna Dorotheas von Büren. 1605 Vollmacht Hermann Gottschalks von der Malsburg für die Verhandlung über das Testament Annas von der Malsburg verw. von Büren. 1607 Verstoß Meinolf Schnelles gegen seinen Schöppeneid vor dem Freistuhl. Obligation Catharinas von Büren wegen der Gerade ihrer Mutter. Nachlaß Annas von der Malsburtg verw. von Büren. 1612 Einsetzung Johann Melchiors von meschede zum kurator des Edelherrn Moritz von Büren. 1617 Strittige Jagd und Fischerei. 1626 Bericht der Stadt Büren über Einquartierungen. 1638 Unberechtigte Huldigung in Büren. 1639 Ladung verschiedener Bürger aus Büren nach Paderborn. 1652 Einkünfte des Hauses Geist. 1654 Druck: Kaiserliches Edikt gegen unzulässiges Militär. Schaftrift zu Borcholz. 1655/56 Balthasar von Bönninghausen - Zinsforderungen. 1656 Verschreibung Moritz von Bürens für seine Schwester Anna Dorrothea Professe im Kloster St. Maria in Zion in Köln. Eingabe an den Reichshofrat. Abgaben aus Hegensdorf. 1657 Inventar des Hauses? Büren. Jurisdiktion. Mandat des Päpstlichen Notars. Besetzung des Hauses Büren, Vereidigung der Diener. Soldaten in Büren. Begehren Pater Mauritius von Büren um Herausgabe von Sachen. 1658 Beschwerde über Eigenmächtigkeiten des Herrn von Büren. Protest Amtmann Happens zu Büren wegen der Kornlieferung. Hintertreibung der Paderborner Rechte bei anderen Fürsten. Grenze zwischen Rüthen und der Herrschaft Büren. Zeugenverhör über Kornlieferungen. Druck: Deklaration wegen der Kosten der Besetzung des Hauses Büren. Anmaßung Moritz von Bürens - Entzug der Herrschaft Büren vom Territorium Paderborn. Unterstützung durch Bischof Philipp Valentin von Bamberg, durch Bischof Lothar Friedrich von Speyer und durch das Domkapitel zu Osnabrück. 1659 Noch keine Stellungnahme der Juristenfakultät zu Marburg. Kaiserliches Mandat zur Klage Moritz von Büren. Stellungnhame Marburgs. Vollmacht zur Verhandlung beim Reichshofrat für Johann Wilhelm Wolff-Metternich, Domherr. Anweisung des Edelherrn Moritz von Büren auf seine Rente aus den Vollbrexischen Gütern. Fürst von Auersperg in Wien. 1660 Landstände zur angeblichen Bürenschen Exemption. 1661 Einkünfte aus Büren. Rechtfertigung Jobst Wilckens. 1664 Zeugnis über den Wortwechsel zwischen Henrich Westermann, Kammerrat Peter Kusche und Stallmeister berendt. 1666 Übergriffe der Stadt Büren gegen das haus Büren bzw. die Witwe Dorothea Margareta von Büren von Schenking geb. von der Malsburg. 1670 Vergleichsurteil. 1575 Forderungen und Gegenforderungen der Jesuiten zu Büren und des Freiherrn von der Reck zu Curl. 1688 Beschwerde der Eingesessenen der Herrschaft Büren wegen überhöhter Forderungen. undatiert: Frageartikel für Zeugenverhör. Schreiben an Hauptmann Vogt wegen der Verpflegung der Soldaten auf Haus Büren. Bericht Johannes Happens über Übergriffe Pater Mauritz von Büren. Bericht über die Paderborner Rechte in Büren. Schriftsätze der Regierung. Schriftsatz des Gesandten Johann Wilhelm Wolff Metternich an den Erzbischof von Mainz. Ansprüche der von Schenking von Büren an den Edelherrn von Büren von den Gütern der Jesuiten. Memorial des Jesuitenpaters Clemens Habbel wegen der Jurisdiktion. Landtag zu Schwaney 1657.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:19 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Paderborn, Kanzlei (Bestand)
- 6. Orte, Städte, Gemeinden, Ämter und Herrschaften, Herrschaft und Familie von Büren (vgl.auch 7) (Gliederung)