Konrad Göes, Domvikar zu Schleswig, bekennt, sein Wohnhaus mit Hof im Südosten der Viskerstrasse und seinen Hof zwischen den Domhöfen in derselben Straße den Priestern der Liebfrauenkirche, Kore und Tide, überlassen zu haben. setzt ein Kapital von 50 Mark und 3 Mark jährlicher Zinsen für den Marienaltar im Dom St. Petri in Schleswig aus mit der Bestimmung, das Kapital und Zinsen an die Heilige-Leichnams-Gilde fallen soll, wenn die Familie von Sehestedt oder ihrer Nachfolger im Patronat die Rente kürzen oder das Vikariat aus Schleswig verlegen wollen, während die Liegenschaften an den Rat der Stadt Schleswig fallen sollen. d.d. 1481 des donnerstages na trium regum.
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Konrad Göes, Domvikar zu Schleswig, bekennt, sein Wohnhaus mit Hof im Südosten der Viskerstrasse und seinen Hof zwischen den Domhöfen in derselben Straße den Priestern der Liebfrauenkirche, Kore und Tide, überlassen zu haben. setzt ein Kapital von 50 Mark und 3 Mark jährlicher Zinsen für den Marienaltar im Dom St. Petri in Schleswig aus mit der Bestimmung, das Kapital und Zinsen an die Heilige-Leichnams-Gilde fallen soll, wenn die Familie von Sehestedt oder ihrer Nachfolger im Patronat die Rente kürzen oder das Vikariat aus Schleswig verlegen wollen, während die Liegenschaften an den Rat der Stadt Schleswig fallen sollen. d.d. 1481 des donnerstages na trium regum.
LASH, Urk.-Abt. 186 Nr. 198
Urk.-Abt. 186 Stadt Schleswig: Stadt Schleswig
Urk.-Abt. 186 Stadt Schleswig: Stadt Schleswig >> 1 Urkunden
1481
Enthält: Abschrift des Notars Meyer von Lüneburg, 17. Jahrhundert
Verzeichnung
1481 Januar 11
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:51 MEZ