A1: Augustin Haunoldt, Inhaber einer Hälfte des Ziegel- oder Staubershammers. A2: Katharina, Frau von A1. S1: Abt Heinrich des Klosters Michelfeld. S2: Konvent des Klosters Michelfeld. S3: Franz Andre Cronbauer, Richter zu Michelfeld. S4: A1. S5: Johann Andre Merckkl, Wirt zu Michelfeld. S6: Wolf Thaddäus Plodeck, Schulmeister und Organist in Michelfeld. E: Abt Heinrich, Pater Quirin Ölhardt, Profess, Prior und Pfarrer zu Michelfeld, und Konvent des Klosters Michelfeld. Betreff: Verkauf der Hälfte des Blechhammers, genannt der Ziegelhammer (Staubershammer, Lkr. Eschenbach), mit allen Zugehörungen um 3000 Gulden. Die Verkäufer behalten sich den lebenslangen "Winkelsitz" auf dem Ziegelhammer und zu seiner hinlänglichen Sustentation jährlich 1 1/2 Achtel Weizen, 1 1/2 Achtel Gerste, 2 Metzen Erbsen, 1 Metzen Linsen, 1/2 (?) Schmalz, 2 Metzen Salz, 2 Schock Eier, 11 (?) Kraut, ein zugerichtetes Feld zur Ansäung von 3 Metzen Lein, allwöchentlich 2 Laib Brot, 5 Pfund Fleisch und in der Fasten stattdessen ebenso viel gewässerten Stockfisch und täglich 3 Maß gutes Herren-Bier, zu heiligen Zeiten etwas Gebratenes wie bei den anderen Klosterdienern, das benötigte Geschirr vom Hafner, die notwendige Behülzung und das Kerzenlicht, Schmer, jährlich 10 Pfund Seife und neben dem Leinwand-Gewand eine standesgemäße Kleidung wie bei den anderen Klosterdienern, vor.