Adolf Julius Friedrich Karl Hoffmann (1822-1899): Generalarzt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Hoffmann
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nichtstaatliches Archivgut >> Nachlässe >> Andere Nachlässe >> Hoffmann
1752-1895
Überlieferungsgeschichte
Der Nachlass Hoffman besteht aus zwei Teilen zum einen aus dem Nachlass des badischen Kriegsministers Friedrich Hoffmann (1795-1879), zum anderen aus dem Nachlass seines Sohnes Adolf Julius Friedrich Hoffmann (1822-1899).
Friedrich Hoffmann trat 1810 in das Infanterieregiment "Großherzog Nr. 1" ein. Als Unter-leutnant nahm er 1812 an der Seite Frankreichs am Russland-Feldzug teil. Seine militärische Laufbahn führte ihn in das badische Kriegsministerium, zu dessen Präsident er 1848 ernannt wurde. 1849 schied er aus dem Militärdienst aus und wirkte noch mehrere Jahre als Vizepräsident der 1. Kammer im badischen Landtag. Der Sohn Adolf Julius Friedrich Hoffmann schlug die militärärztliche Laufbahn beim 1. Infanterie-Regiment in Karlsruhe ein und stieg bis zum Divisionsarzt auf. 1871 trat er aus dem Militärdienst aus. Er wirkte mit im badischen Frauenverein und im Karlsruher Männerhilfsverein. 1869 wurde er in den Ausschuss der Ärzte im Großherzogtum Baden berufen, 1898 zum Vorsitzenden der Allgemeinen badischen Versorgungsanstalt. Den Nachlass schenkte Dr. E. Wagner 1899 dem Generallandesarchiv.
Inhalt und Bewertung
Friedrich Hoffmann: Schriftgut aus seiner Zeit im Kriegsministerium, u.a. militärische Organisation, Truppenrapporte, Feldzüge 1806-1815, Uniformierung der Truppen, Ordensverleihungen, Namensverzeichnisse von Militärpersonen, Revolution 1848 / 49. - Manuskripte zum Feldzug 1870 / 71.-Private und berufliche Korrespondenz u.a. mit Großherzog Leopold, Prinz Friedrich von Baden, Prinz Karl von Bayern, Prinz Friedrich von Württemberg, Fürst von Fürstenberg, Graf Lichnowsky, Frh. v. Gayling, Krieg von Hochfelden, Karl Joseph v. Fabert, A. v. Roggenbach, Philipp Röder von Diersburg, Frh. v. Boeckh, Gustav Kuntz, Karl Friedrich Sachs.-
Adolf Hoffmann: persönliche Dokumente.-Schriftgut aus seiner Militärzeit, u.a. Sanitäts-ausrüstung der Truppen und Lazarette, Geschäftsjournale, Kriegstagebuch 1870 / 71, Dienstvorschriften.
Nutzungshinweise: Die hier im Online-Findmittel verzeichneten beiden Akten zeigen lediglich einen Teil des Nachlasses. Diese wurden für das Online-Inventar "Zentrale Quellen zur badischen Revolution von 1848/49" in der Archivdatenbank erfasst, digitalisiert und im Internet präsentiert. Der Rest des Bestandes ist über ein analoges Findmittel zu recherchieren und nicht online einsehbar.
Der Nachlass Hoffman besteht aus zwei Teilen zum einen aus dem Nachlass des badischen Kriegsministers Friedrich Hoffmann (1795-1879), zum anderen aus dem Nachlass seines Sohnes Adolf Julius Friedrich Hoffmann (1822-1899).
Friedrich Hoffmann trat 1810 in das Infanterieregiment "Großherzog Nr. 1" ein. Als Unter-leutnant nahm er 1812 an der Seite Frankreichs am Russland-Feldzug teil. Seine militärische Laufbahn führte ihn in das badische Kriegsministerium, zu dessen Präsident er 1848 ernannt wurde. 1849 schied er aus dem Militärdienst aus und wirkte noch mehrere Jahre als Vizepräsident der 1. Kammer im badischen Landtag. Der Sohn Adolf Julius Friedrich Hoffmann schlug die militärärztliche Laufbahn beim 1. Infanterie-Regiment in Karlsruhe ein und stieg bis zum Divisionsarzt auf. 1871 trat er aus dem Militärdienst aus. Er wirkte mit im badischen Frauenverein und im Karlsruher Männerhilfsverein. 1869 wurde er in den Ausschuss der Ärzte im Großherzogtum Baden berufen, 1898 zum Vorsitzenden der Allgemeinen badischen Versorgungsanstalt. Den Nachlass schenkte Dr. E. Wagner 1899 dem Generallandesarchiv.
Inhalt und Bewertung
Friedrich Hoffmann: Schriftgut aus seiner Zeit im Kriegsministerium, u.a. militärische Organisation, Truppenrapporte, Feldzüge 1806-1815, Uniformierung der Truppen, Ordensverleihungen, Namensverzeichnisse von Militärpersonen, Revolution 1848 / 49. - Manuskripte zum Feldzug 1870 / 71.-Private und berufliche Korrespondenz u.a. mit Großherzog Leopold, Prinz Friedrich von Baden, Prinz Karl von Bayern, Prinz Friedrich von Württemberg, Fürst von Fürstenberg, Graf Lichnowsky, Frh. v. Gayling, Krieg von Hochfelden, Karl Joseph v. Fabert, A. v. Roggenbach, Philipp Röder von Diersburg, Frh. v. Boeckh, Gustav Kuntz, Karl Friedrich Sachs.-
Adolf Hoffmann: persönliche Dokumente.-Schriftgut aus seiner Militärzeit, u.a. Sanitäts-ausrüstung der Truppen und Lazarette, Geschäftsjournale, Kriegstagebuch 1870 / 71, Dienstvorschriften.
Nutzungshinweise: Die hier im Online-Findmittel verzeichneten beiden Akten zeigen lediglich einen Teil des Nachlasses. Diese wurden für das Online-Inventar "Zentrale Quellen zur badischen Revolution von 1848/49" in der Archivdatenbank erfasst, digitalisiert und im Internet präsentiert. Der Rest des Bestandes ist über ein analoges Findmittel zu recherchieren und nicht online einsehbar.
22 Archivalieneinheiten
Bestand
L. Löhlein, Friedrich Hoffmann, badischer Kriegsminister, in: Badische Biographien 1 (1875) S. 380-388; Friedrich von Weech, Adolf Hoffmann, Generalarzt, in: Badische Biographien 5 (1906) S. 306-309.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST
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