1614, Mai 30 Domdechant Franz von Marschalck, Subsenior Dietrich von Droste und das Bremer Domkapitel bestätigen, daß sie nach dem Tod des Domseniors Ortgies von Schulte dessen an der Nordseite der Domkirche in der Sandstraße gelegenen Domherrenhof für 400 Rheinische Goldgulden an den Domsenior Albrecht von Hasbergen auf Lebenszeit verkauft haben. "Montags nach Vocem jucunditatis" (Ausf., Perg.; Siegel des Domkapitels ad causas anhängend)
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1614, Mai 30 Domdechant Franz von Marschalck, Subsenior Dietrich von Droste und das Bremer Domkapitel bestätigen, daß sie nach dem Tod des Domseniors Ortgies von Schulte dessen an der Nordseite der Domkirche in der Sandstraße gelegenen Domherrenhof für 400 Rheinische Goldgulden an den Domsenior Albrecht von Hasbergen auf Lebenszeit verkauft haben. "Montags nach Vocem jucunditatis" (Ausf., Perg.; Siegel des Domkapitels ad causas anhängend)
NLA ST, Rep. 1, Nr. 2158
Möhlmann I Nr. 4104
NLA ST, Rep. 1 Erzstift und Herzogtum Bremen - Urkunden
Erzstift und Herzogtum Bremen - Urkunden >> 1 Urkunden in chronologischer Reihenfolge
- 1614
Verzeichnung
Identifikation: Band:
Droste, Dietrich v., Domsubsenior Bremen
Hasbergen, Albert v., Domsenior Bremen
Marschalck, Franz v., Domdechant Bremen
Schulte, Ortgies v., Domsenior Bremen
Bremen, Domdechant Franz v. Marschalck
Bremen, Domherrenhof
Bremen, Domkapitel
Bremen, Domkirche
Bremen, Domsenior Albert v. Hasbergen
Bremen, Domsenior Ortgies v. Schulte
Bremen, Domsubsenior Dietrich v. Droste
Bremen, Sandstraße
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell