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Herzog Heinrich zu Braunschweig und Lüneburg verträgt einen Streit zwischen dem Dekan und dem Kapitel des Stifts st. Blasii zu Braunschweig einer- und den Vettern Friedrich und Kord v. Weferlingen, seinen Lehnsmannen, und Ulrich Hune, Bürger zu Braunschweig, andererseits, um eine von ihm zu Lehen rührende Hufe zu Groß Vahlberg, de durkopes hove geheten, dahin, daß die von Weferlingen die gen. Hufe fernerweit zu Lehen behalten, dem Kapitel st. Blasii aber einen jährlich zu Michaelis zahlbaren Zins von 10 neuen Br. Schillingen davon entrichten sollen, denn so lange das Land an Ulrich Hune für 8 Mark wiederkäuflich verkauft ist, dieser dem Stifte zahlen soll, daß ferner U. H. dem Stifte für versessene Zinse 2 Mark jetzt zahlen soll, daß aber die von Weferlingen vor Verlauf von 6 Jahren nach kommende Michaelis die gen. Hufe nicht wieder kaufen dürfen; wird die Hufe von den von Weferlingen einmal erledigt, so solle der Zins von 10 Schill. dem Stifte seitens des Herzogs bez. des künftigen Vasallen stets weiter gezahlt werden. Na der bord Cristi 1460 ame fridage negest deme sondage Jubilate (9. Mai). Siegel des Ausstellers an Pergamentstreifen.

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Niedersächsisches Landesarchiv
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