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13540 Materialien zur älteren Landes- und Ortsgeschichte Sachsens, Nr. 0593 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
13540 Materialien zur älteren Landes- und Ortsgeschichte Sachsens
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1620 - 1821
Enthält: Heinrich von Bünau auf Treben [n. Altenburg] stellt Wolf von Neumark (Naumarckt) auf Teichwolframsdorf [n. Greiz] einen Revers über ein Darlehen aus, 21. Mai 1620.- Moritz Haubold von Schönberg auf Irfersgrün quittiert Bernhard von Starschedel auf Schweinsburg eine Zahlung in einer Darlehenssache, 13. September 1630.- Hans Wolf von Zschepplitz auf Domsen [ehemals ö. Hohenmölsen, durch Braunkohlentagebau devastiert], Rössuln [w. Hohenmölsen] und Löpitz sowie Bernhard von Starschedel auf Schweinsburg und Breitingen schließen einen Vergleich in einer Schuldsache, Pegau, 14. August 1638.- Christian Schickradt, Verwalter in Naundorf [ö. Großenhain?] schließt für seine Tochter Sophie einen Ehevertrag mit Christian Ziegenbalg, Amtsschösser in Radeberg, Großenhain (Hayn), 15. November 1647.- Johann Gottfried Krieger, Amtsschösser Dippoldiswalde und Grillenburg, stellt als zuständiger Kommissar eine Urkunde über die finanziellen Lasten auf der zur Versteigerung anstehenden Mühle in Döhlen [sw. Dresden] aus, 1689 (ohne Tagesdatum, möglicherweise beim Aussteller verblieben).- Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen, urkundet in einer Schuldensache Adam Magnus von Dachröden (Dachrad) auf Schmerkendorf (s. Falkenberg/Elster) bei der Kirche in Bockwitz (heute Lauchhammer-Mitte) auf seinem Gut Schmerkendorf, Dresden, 1. Dezember 1699 (vgl. Nr. 0589 dieses Bestandes).- Friedrich I., König von Preußen, setzt auf bitten Maria Elisabeth Rockenthiens für die Witwe des Hofrats Johann Christian Calenus seinen Protonotar bei der Magdeburger Regierung Christian Heinrich Wippermann als Curator Litis [Rechtsvertreter in Konkurssachen] ein, Halle/Saale, 28. Januar 1702 (notariell beglaubigte Abschrift).- Blatt mit gedrucktem kursächsischem Wappen (gekreuzte Schwerter des Erzmarschallamtes sowie Rautenkranzwappen des Herzogtums Sachsen in gespaltenem Schild) sowie gedruckter Aufschriften "Dresszdn. Scheibe-Pappier" und "Heinrich Becker / Anno 1702", Wasserzeichen ebenfalls kursächsiches Wappen (ursprünglich wohl Verpackung für in Dresden hergestelltes bzw. gehandeltes Schreibpapier, später verwendet als Mappe für eine nicht mehr nachweisbare "Lampische Quittung").- Der Rat der Altstadt Warschau beurkundet eine Aussage des dortigen Bürgers Johannes Kieselhut über die Familienverhältnisse der Familie Kieselhut, Warschau, 21. Oktober 1720.- Die Stadt Dresden stellt den namentlich angeführten Erben, drei Söhnen und einer Tochter, des am 1. November 1816 verstorbene Dresdener Advokaten Johann August Benjamin Hiehle ein Attestat darüber aus, dass sie nach erfolgter Befriedigung der Gläubiger den Nachlass zu aktiver und passiver Vertretung übernommen haben, Dresden, 9. Juli 1821 (Namen der Erben: Johann Christoph Friedrich Hiehle, Privatlehrer in Königsberg in Preußen, laut späterem Vermerk auf dem Dokument 1829 verstorben; Johann August Traugott Hiehle, Kaufmannsdiener; Johann Gottlob Karl Adolph Hiehle, Finanzkalkulator; Juliane Friderike Caroline Dorothee Hiehle, laut späterem Vermerk auf dem Dokument 1831 verstorben).- Gedruckter Werbezettel des Direktors der Sächsischen Landesbibliothek Hubert Ermisch zum Erwerb aller Nummern der abgeschlossenen Zeitschrift "Sachsen im Feld und in der Heimat" (Zeitschrift für Soldaten der sächsischen Armee im Ersten Weltkrieg) durch die Mitglieder des Sächsischen Altertumsvereins, nach 1918.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:44 MEZ