Notizbuch
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PAKN, PF Paul Feyerabend, PF 3-2
PAKN, PF Paul Feyerabend
Paul Feyerabend >> Diaries
1976-1978
Enthält: Die Mappe enthält ein knapp zur Hälfte beschriebenes Notizbuch, in das einige zusätzliche Blätter eingeklebt und in das zahlreiche lose Beilagen eingeschoben sind. Die Aufzeichnungen widmen sich vorwiegend dem Verhältnis von Kunst und Wissenschaft bzw. der Trennung von Begriff und Anschauung, auch in der antiken Philosophie. Vereinzelt sind auch Notizen zum Lebensbereich zu finden. Einige Notizen sind in Kurzschrift gemacht. Bei den Beilagen handelt es sich um folgendes Material: PF 3-2-2 und -3 sind Sonderdrucke aus informationen 7 (1976) und 8 (1977) Stücke aus dem Astronomisch-Physikalischen Kabinett des Landesmuseums betreffend. Der Autor ist Ludolf von Mackensen. Feyerabend hat Anstreichungen und Annotationen angebracht. Bei PF 3-2-4 handelt es sich um einen Prospekt mit einem kleinen Stadtplan von Frankfurt am Main und Werbeanzeigen der Frankfurter Gastronomie. PF 3-2-5 sind sechs Blätter mit hs. Notizen, vorwiegend bibliographischer Art. PF 3-2-6 und -8 sind Zeitungsausschnitte mit einem Fortsetzungsartikel von P.T. Bauer zum Verhältnis des Westens zur sogenannten Dritten Welt. PF 3-2-7 ist ein Zeitungsausschnitt mit einer Rezension (unvollständig) des Buches The Cult of the Wild von Boyce Rensberger. PF 3-2-9 ist ein Ausschnitt aus der NZZ vom 17.5.1977 mit einem Bericht über Feyerabends Vortrag an der ETH am 13.5.1977, PF 3-2-10 ein Notizzettel mit zwei hs. bibliographischen Angaben. Bei PF 3-2-11 handelt es sich um ein Blatt mit masch. Ausführungen zum Thema Wissenschaftswandel, bei PF 3-2-12 um sechs Blätter mit hs. Notizen zum Konzept der Seele und zur Mathematik bei den Babyloniern und Griechen. PF 3-2-13 und -14 sind hs. Notizen und bibliographische Angaben zum Wissenschaftsbegriff in Mittelalter und Renaissance. PF 3-2-15 ist eine Visitenkarte von Randy McGrew. PF 3-2-16 ist ein Zettel mit dem gestempelten Namen und der Dienstadresse von Ludolf von Mackensen, von Feyerabend mit einer hs. Notiz versehen. PF 3-2-17 enthält die Kopie einer gedruckten Rezension des Werkes Anfänge griechischer Mathematik von A. Szabó durch Walter Burkert und hs. Notizen im Zusammenhang. PF 3-2-18 ist ein kleiner hs. Zettel mit dem Entwurf zu einer Vorbemerkung für ein Essay, PF 3-2-19 ein Prospekt des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Kassel. Bei PF 3-2-20 handelt es sich um zwei Blätter mit hs. Notizen zur Wissenschaftstheorie, bei PF 3-2-21 um drei Blätter mit hs. Notizen zum Verhältnis von Philosophie und Kunst. PF 3-2-22 enthält ein hs. ergänztes Schriftenverzeichnis des Warburg Institutes und drei Bläter mit hs. Notizen, vor allem zum Begriff der Seele. Bei PF 3-2-23 handelt es sich um die Kopie eines Ausschnittes aus Die Welt vom 2.1.1978 mit einem scherzhaften Artikel des Titels "Pankraz, Paul Feyerabend und das Bleigießen".
Bauer, P. T. (Péter Támas)
Burkert, Walter, 1931 -
Mackensen, Ludolf von.
McGrew, Randy
Rensberger, Boyce
Szabó, Arpád.
Staatliche Kunstsammlungen Kassel. Astronomisch-Physikalisches Kabinett
informationen (Kassel, Deutschland : 1969)Neue Zürcher Zeitung (Internationale Ausg.)
Bauer, P. T. (Péter Támas)
Burkert, Walter, 1931 -
Mackensen, Ludolf von.
McGrew, Randy
Rensberger, Boyce
Szabó, Arpád.
Staatliche Kunstsammlungen Kassel. Astronomisch-Physikalisches Kabinett
informationen (Kassel, Deutschland : 1969)Neue Zürcher Zeitung (Internationale Ausg.)
1 Notizbuch; und 22 Beilagen (44 Bl.)
Sachakte
PF 3-2-13 und -14 sind verso verschiedene Bearbeitungsstufen der Seite 11 eines Typoskriptes.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:28 MESZ