Aussprache wegen der gegenüber Boegehold geäußerten Vorwürfe betr. einen kränkenden, angeblichen "Gefühlsbrief" von ihm an Marie Schlössing
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SN 098, 8/9
SN 098 Sammlung "Gottfried und Johanna Kinkel"
Sammlung "Gottfried und Johanna Kinkel" >> I. Teilsammlung Gottfried Kinkel >> I.1. Korrespondenz >> I.1.1. Briefe aus der Berliner und Bonner Zeit (1835-1848)
[Ende Dezember 1835]
Enthält: auch: verlangt von ihm, sich den Brief von Marie Schlössing schicken zu lassen und gibt ihm im Folgenden eine "kurze Auseinandersetzung" des Briefinhaltes: erwähnt u.a. seine Absicht Marie "vor Hass und Verachtung" gegenüber Isolan zu bewahren; Missverständis Maries; zum Vorwurf des Freundes, den Briefinhalt bei seinem Aufenthalt in Bonn verschwiegen zu haben; Erwähnung Marie Dünwegs Nachtrag vom Folgetag: Abbruch des Schreibens und Besuch der Schwester [Sophie Kinkel]; Niederschrift seiner Stimmung in einem erzählenden Gedicht; Nachtrag, datiert "Donnerstag morgen": Bestehen des Examens durch alle Kandidaten, erwähnt Müller; verbesserter Gesundheitszustand seines Vaters [Johann Gottfried Kinkel]; seine Arbeiten zum nächsten anstehenden Examen; will ihn bald besuchen (u.a. wegen "Hildebrands Bild"); will vorerst noch kein Urteil über seine beigelegten Gedichte äußern; empfiehlt sich dem Hause Hildebrandts; Bittet ihm von den beiligenden fünf Talern eine Aktie für den [Düsseldorfer] Kunstverein zu kaufen
1 Doppelbl., 4 S. beschr.
Korrespondenz
Archivale
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:34 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Sammlung "Gottfried und Johanna Kinkel" (Bestand)
- I. Teilsammlung Gottfried Kinkel (Gliederung)
- I.1. Korrespondenz (Gliederung)
- I.1.1. Briefe aus der Berliner und Bonner Zeit (1835-1848) (Gliederung)