Burggraf G., die Schöffen Albertus, Arnoldus, Remboldus, Sibodo, Badekinus, Olricus und Petrus und die übrigen Bürger von Nymwegen (Novimagensis) bekunden die Beilegung eines Streites über den Zehnt der Kirche von Wychen (in Wichene) zwischen Propst Hermann von Zyfflich (Seflicensis) und Ritter Rudolf von Ewich (de Ewic) und seinem Sohn Ernestus, inderm Ernst, nach dem Tode seines Vaters, sowie auch sein Bruder Rudolf, sein Oheim Lodewicus, seine Mutter Elizabeth, seine Schwester Berta und seine Gattin Lutgardis öffentlich zugegeben haben, dass sie und ihre Vorfahren den Zehnten unrechtmäßig besäßen und sie förmlich auf ihre angemaßten Rechte verzichteten. Obendrein haben sich Ernst und Rudolf gerichtlich verpflichtet, daß ihr Bruder Hubertus, von dem es zweifelhaft sei, ob er noch lebe, nach seiner Rückkehr ins Vaterland, ebenfalls allen Ansprüchen auf den Zehnt entsagen werde. Zeugen: Magister Gunterus , canonicus Xanctensis, He(nricus) , Olricus , Wilhelmus, sacerdotes Novimagenses Geverhardus de Altvorsh, Arnoldus de Bimmene, Theodericus de Horsne, Gerhardus de Wichene, sacerdotes, Godefridus de Humene , Isebrandus et Johannes de Lenthe, Gerardus Diabolus, Gerhardus de Doeniche, Jacobus de Boninge, Henricus de Keken, Hillinus de Lothe.