Verschollen in Argentinien - Der Fall Käsemann
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/004 D013111/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/004 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2001
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2001 >> April 2001
8. April 2001
Es geht um den Fall der Tübingerin Elisabeth Käsemann, die 1977 während der Militätdiktatur in Argentinien ermordet wurde. Bis heute sind die Folterer und Mörder von damals nicht zur Rechenschaft gezogen worden.
Ein Ermittlungsverfahren der Tübinger Staatsanwaltschaft wurde 1980 eingestellt. Die Kirchen und Menschenrechtsorganisationen erhoben damals schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung, die angeblich nicht zur Klärung des Falles beitragen wollte. Elisabeth Käsemann ist nur ein Opfer von vielen. Insgesamt verschwanden in Argentinien während der Diktatur 30.000 Menschen. Etwa 100 davon waren Deutsche oder Deutschstämmige.
Jetzt wird der Fall Käsemann neu aufgerollt - zusammen mit elf weiteren Fällen von Menschenrechtsverbrechen. Der Ausgang ist ungewiss.
Ein Ermittlungsverfahren der Tübinger Staatsanwaltschaft wurde 1980 eingestellt. Die Kirchen und Menschenrechtsorganisationen erhoben damals schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung, die angeblich nicht zur Klärung des Falles beitragen wollte. Elisabeth Käsemann ist nur ein Opfer von vielen. Insgesamt verschwanden in Argentinien während der Diktatur 30.000 Menschen. Etwa 100 davon waren Deutsche oder Deutschstämmige.
Jetzt wird der Fall Käsemann neu aufgerollt - zusammen mit elf weiteren Fällen von Menschenrechtsverbrechen. Der Ausgang ist ungewiss.
0:25:40; 0'25
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Thema heute: Baden-Württemberg
Beckert, Roland
Poppe, Gerd
Savigueroa, Eduardo
Teufel, Eva
Thun, Konstantin; Rechtsanwalt, 1962-2006
Argentinien [RA]
Tübingen TÜ
Diktatur: Militärdiktatur
Menschenrecht
Militär
Organisation: Koalition gegen Straflosigkeit
Rechtswesen
Strafverfolgung
Tod: Mord
Verbrechen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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