Christoph Franz [von Buseck], Bischof zu Bamberg (volle Titulatur), belehnt die Brüder Adam Friedrich Schenk Freiherrn von Stauffenberg, fürstlich-geheimen Rat und Staatskonferenzrat, Hofmarschall, Pfleger zu Scheßlitz und Ritterhauptmann der freien Reichsritterschaft in Franken Ortsgebürg, und Philipp Karl Schenk Freiherrn von Stauffenberg, Domizellar und Kapitular des Hochstifts Bamberg und der Hochstifte Würzburg und Augsburg sowie Hof- und Regierungsrat des Hochstifts Bamberg, für sich selbst und Adam Friedrich Schenk Freiherr von Stauffenberg auch als Bevollmächtigten der Mitbelehnten Anton Schenk Graf von Stauffenberg und Johann Franz Schenk Freiherrn von Stauffenberg aus der Wilflinger Linie mit dem Rittermannlehen Burggrub. Hierzu gehören das Schloss, der Graben, die Wiesen, die Gärten, die Äcker, die Gewässer, der Zehnte, die Gehölze und die Jagd nach dem Inhalt der darüber ausgestellten Urkunde vom 30. März 1694 sowie die Untertanen, Lehenleute, Rechte und Gerechtigkeiten, die in dem bei der letzten Belehnung am 7. März 1796 von ihrem verstorbenen Vater Johann Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg empfangenen Lehenverzeichnis und in dem von Adam Friedrich Schenk und Philipp Karl Schenk Freiherren von Stauffenberg übergebenen neuen Verzeichnis über die sich seitdem ergebenen Lehensveränderungen enthalten sind. Johann Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg hatte diese Lehen und Stücke für sich selbst und in Mitlehenschaft für Anton Damian Schenk Graf von Stauffenberg und Johann Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg zuletzt am 7. März 1780 empfangen. Die Lehenschaften, Herrlichkeiten, Gerechtigkeiten und Gewohnheiten des Fürstbischofs von Bamberg, des Hochstifts Bamberg und ihrer Nachkommen bleiben von der Belehnung unbeeinträchtigt.