Hans Münch von Rosenberg verkauft für sich und seine Geschwister an Hans von Helmstatt zu Grombach ("Grun-") seine Güter in Kirchardt um 200 fl. Er hat von dieser Summe 70 fl erhalten und verspricht, bis zum Erbessonntag [13. Februar] Währschaft zu leisten. Hans von Helmstatt hat die Urkunde anzufertigen, die der Aussteller mit Martin Fry und Conz Nydecker besiegeln wird; danach zahlt Hans von Helmstatt die restlichen 130 fl. Leistet der Aussteller keine Währschaft, kann ihn der Käufer zum Einlager nach Heidelberg oder Sinsheim fordern. Siegler: Aussteller, Eberhard von Sickingen, Vogt zu Heidelberg
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Hans Münch von Rosenberg verkauft für sich und seine Geschwister an Hans von Helmstatt zu Grombach ("Grun-") seine Güter in Kirchardt um 200 fl. Er hat von dieser Summe 70 fl erhalten und verspricht, bis zum Erbessonntag [13. Februar] Währschaft zu leisten. Hans von Helmstatt hat die Urkunde anzufertigen, die der Aussteller mit Martin Fry und Conz Nydecker besiegeln wird; danach zahlt Hans von Helmstatt die restlichen 130 fl. Leistet der Aussteller keine Währschaft, kann ihn der Käufer zum Einlager nach Heidelberg oder Sinsheim fordern. Siegler: Aussteller, Eberhard von Sickingen, Vogt zu Heidelberg
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 685
Lit. G Nr. 28 , ad Nr. 28
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1440-1459
1440 (1440 Januar 8 - Fr n Drei Könige)
Urkunden
Ausf. Pap., 2 S. aufgedr. (2. fragm.) - Rv., urspr. zusammengeheftet mit 1440 Febr. 13, U 684
Fry; Martin, von Treschklingen
Helmstatt zu Grombach, von; Hans
Münch von Rosenberg; Hans
Nydecker; Konz
Sickingen, von; Eberhard, Vogt zu Heidelberg
Grombach, Bad Rappenau HN
Heidelberg
Kirchardt HN
Sinsheim HD
Treschklingen : Bad Rappenau HN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:11 MESZ
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