Schriftwechsel mit Führern studentischer Korporationen, v. a. Eingaben über die Verschärfung der hochschulpolitischen Lage infolge des Vorgehens des NSD-Studentenbundes gegen die studentischen Korporationen bei deren Gleichschaltung: Korrespondenzpartner A - K
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BArch R 43/4229
BArch R 43 Reichskanzlei
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Dez. 1935 - Juli 1942
Enthält u.a.:
Dr. Dill, Ministerialdirektor im Württembergischen Innenmin., Stuttgart (Führer der Tübinger Burschenschaft "Germania"): Auseinandersetzungen zwichen dem NSD-Studentenbund und Tübinger Korporationen (Dez. 1935)
Dipl. Ing. Ernst Engels, Regierungsrat, Berlin-Lichterfelde (Vertreter der Berliner Burschenschaft "Arminia"): Vorschläge zur Zusammenfassung der studentischen Korporationen in einen "Waffenstudentenbund" und für dessen Selbständigkeit neben dem NSD-Studentenbund an den Hochschulen; dabei: Entwurf der "Richtlinien für den Dt. Waffenstudentenbund" (Mai 1936)
Dr. Helmuth Grimm, Hamburg: Polizeiliches Vorgehen gegen den Verbandsführer des "Nationalen Waffenrings", Dipl. Ing. Weizsäcker, Mannheim, wegen Einberufung einer Zusammenkunft der Führer sämtlicher waffenstudentischer Altherren-Verbände nach Erfurt (Mai 1937); dabei: "Gegenvorschlag des Verbandsführers dt. Corpsstudenten, Dr. Schlange (Potsdam), an Dr. Scheel" zur Zusammenarbeit der Korporationen mit der NSDAP, der HJ, SA und SS (vermutlich Mai 1937)
Dr. Jacob, Erlangen und stud. theol. Hans Gerhard Koch, Erlangen (Vertreter der Burschenschaft "Germania" und des Uttersruthia-Schwarzenburgbundes): Diffamierung der Erlanger Korpsstudenten durch den NSD-Studentenbund (Dez. 1935)
Dr. Dill, Ministerialdirektor im Württembergischen Innenmin., Stuttgart (Führer der Tübinger Burschenschaft "Germania"): Auseinandersetzungen zwichen dem NSD-Studentenbund und Tübinger Korporationen (Dez. 1935)
Dipl. Ing. Ernst Engels, Regierungsrat, Berlin-Lichterfelde (Vertreter der Berliner Burschenschaft "Arminia"): Vorschläge zur Zusammenfassung der studentischen Korporationen in einen "Waffenstudentenbund" und für dessen Selbständigkeit neben dem NSD-Studentenbund an den Hochschulen; dabei: Entwurf der "Richtlinien für den Dt. Waffenstudentenbund" (Mai 1936)
Dr. Helmuth Grimm, Hamburg: Polizeiliches Vorgehen gegen den Verbandsführer des "Nationalen Waffenrings", Dipl. Ing. Weizsäcker, Mannheim, wegen Einberufung einer Zusammenkunft der Führer sämtlicher waffenstudentischer Altherren-Verbände nach Erfurt (Mai 1937); dabei: "Gegenvorschlag des Verbandsführers dt. Corpsstudenten, Dr. Schlange (Potsdam), an Dr. Scheel" zur Zusammenarbeit der Korporationen mit der NSDAP, der HJ, SA und SS (vermutlich Mai 1937)
Dr. Jacob, Erlangen und stud. theol. Hans Gerhard Koch, Erlangen (Vertreter der Burschenschaft "Germania" und des Uttersruthia-Schwarzenburgbundes): Diffamierung der Erlanger Korpsstudenten durch den NSD-Studentenbund (Dez. 1935)
Reichskanzlei, 1878-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 13:00 MESZ
Hierarchie
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- R 43 Reichskanzlei (Gliederung)
- C. Registratur (Ministerbüro) Dr. Lammers, Reichsminister und Chef der Reichskanzlei (Gliederung)
- Studentische Angelegenheiten (Lammers' Tätigkeit als Führer der "Gemeinschaft studentischer Verbände") (Gliederung)
- Schriftwechsel mit Führern studentischer Korporationen, v. a. Eingaben über die Verschärfung der hochschulpolitischen Lage infolge des Vorgehens des NSD-Studentenbundes gegen die studentischen Korporationen bei deren Gleichschaltung (Serie)