Burg und Dorf Stedtfeld [Stadtteil von Eisenach] mit allem Zubehör, wüst oder bebaut, sowie mit Schankstätten, Triften und Jagd, nämlich: 1.) Deub...
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Urk. 14, 2813
A I u, von Boyneburgk-Stettfeld sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Boyneburg zu Stedtfeld Nr. 4
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Bl-Bo >> Boyneburg, von >> 1500-1549
1513 Februar 18, 1513 Juni 09
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Burg und Dorf Stedtfeld [Stadtteil von Eisenach] mit allem Zubehör, wüst oder bebaut, sowie mit Schankstätten, Triften und Jagd, nämlich: 1.) Deubachshof [früherer Gutshof auf der Gemarkung der Gem. Krauthausen, Wartburgkr.] (Teybach); 2.) die Güter jenseits des Steins nach Deubachshof, die früher Balthasar von Nesselröden innegehabt hat, von dem sie die 1513 Belehnten eingetauscht haben; 3.) Rangenhof [Ortsteil von Stedtfeld, Stadt Eisenach] (zum Rangen) und Neuenhof [Stadtteil von Eisenach] (Nuwendorff) mit allem Zubehör; 4.) das Ziegelfeld (Czygelfeld), das das Benediktinerinnenkloster Sankt Nikolaus zu Eisenach derzeit innehat; 5.) alle anderen Rechte, die der Lehnsherr ehemals im Gericht Stedtfeld und den umliegenden Dörfern und Wüstungen besaß, die nach einem gesonderten Vertrag gegen einen jährlich von der Dorfschaft Stedtfeld zu liefernden Zins von 15 Gulden abgelöst worden sind; 6.) die Hälfte des Dorfes Hörschel [Stadtteil von Eisenach] mit allem Zubehör, wie es der Vater der 1513 Belehnten innegehabt hat. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Jost von Boyneburg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Jost von Boyneburg
Belehnte/r: Jost und Heinrich von Boyneburg, Brüder
Das unter 6.) aufgeführte Lehnsstück wird in einem gesonderten Lehnsrevers, der dem Lehnsrevers von 1513 Februar 18 angeheft [Transfix] ist, unter dem Datum 1513 Juni 09 beschrieben.
Das unter 6.) aufgeführte Lehnsstück wird in einem gesonderten Lehnsrevers, der dem Lehnsrevers von 1513 Februar 18 angeheft [Transfix] ist, unter dem Datum 1513 Juni 09 beschrieben.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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