Silberkammer
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Bü 448
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Oberhofmarschallamt
Oberhofmarschallamt >> 25 Silberkammer
1713-1782
3) Projektierte Anschaffung neuer silbernen Tafelservice (Geschirr und Besteck) von Silberhändler Wilhelm Michael Rauner aus Augsburg (nebst Überschlägen, Preiszetteln und Zeichnungen) 1720 und 1746.
Darin: Rötelstrich- und Federskizzen von Silbertellern, -schüsseln und -armleuchtern.
4) Abgabe von Silber:
1. das dem Oberhofmarschall Grafen von Grävenitz vererbte Erbprinzliche Reisesilber 1717.
2. das vom Herzog Administrator Friedrich Karl auf den Herzog Eberhard Ludwig vererbte Silber 1734.
3. Abgabe silberner Spiel-Leuchter und Teller an die Herzogin-Witwe Maria Augusta 1738:
4. abgegebenes Silber auf die Berliner Reise der Prinzen 1742.
5. der Prinzessin Augusta nach Metz mitgegebenes Silber 1750.
5) Das zur fürstlichen Münze gelieferte unbrauchbar gewordene Silbergeschirr aus der Silberkammer 1713/41.
Enthält u.a. Verzeichnis von Silbergeschirr von Wilhelm Michael Rauner; 2. April 1735.
6) Akten und Sturz, betr. das Tafelsilber für Franziska von Hohenheim 1781/82.
U.a. Verzeichnisse des durch die Silberarbeiter Sick senior, Sick junior, Roscher, Flatt, Stiz, Kinzelbach und Martini für Franziska anlässlich ihres Geburtstags 1781 hergestellten Silbergeschirrs.
7) Rückgabe von Silber, der beiden Damen Toscany und Nency 1761/62.
Enthält außerdem: Amtliche Bestätigung und Dokumentation der Abwiegung von Silbergeschirr auf Begehren des Johann Kaspar Kreidenmann; 32. Juni 1734.
Darin: Rötelstrich- und Federskizzen von Silbertellern, -schüsseln und -armleuchtern.
4) Abgabe von Silber:
1. das dem Oberhofmarschall Grafen von Grävenitz vererbte Erbprinzliche Reisesilber 1717.
2. das vom Herzog Administrator Friedrich Karl auf den Herzog Eberhard Ludwig vererbte Silber 1734.
3. Abgabe silberner Spiel-Leuchter und Teller an die Herzogin-Witwe Maria Augusta 1738:
4. abgegebenes Silber auf die Berliner Reise der Prinzen 1742.
5. der Prinzessin Augusta nach Metz mitgegebenes Silber 1750.
5) Das zur fürstlichen Münze gelieferte unbrauchbar gewordene Silbergeschirr aus der Silberkammer 1713/41.
Enthält u.a. Verzeichnis von Silbergeschirr von Wilhelm Michael Rauner; 2. April 1735.
6) Akten und Sturz, betr. das Tafelsilber für Franziska von Hohenheim 1781/82.
U.a. Verzeichnisse des durch die Silberarbeiter Sick senior, Sick junior, Roscher, Flatt, Stiz, Kinzelbach und Martini für Franziska anlässlich ihres Geburtstags 1781 hergestellten Silbergeschirrs.
7) Rückgabe von Silber, der beiden Damen Toscany und Nency 1761/62.
Enthält außerdem: Amtliche Bestätigung und Dokumentation der Abwiegung von Silbergeschirr auf Begehren des Johann Kaspar Kreidenmann; 32. Juni 1734.
1 Büschel
Archivale
Flatt; Silberarbeiter
Kinzelbach; Silberarbeiter
Kreidenmann, Johann Kaspar; Juwelier, Augsburg
Martini; Silberarbeiter
Nency, Frau
Rauner, Wilhelm Michael; Goldschmied, Augsburg
Roscher; Silberarbeiter
Sick, Christoph Friedrich; Goldarbeiter
Sick, Silberarbeiter aus Stuttgart
Toscany, Frau
Württemberg, Friedrich Karl; Herzogadministrator, 1652-1698
Berlin B
Silber
Silbergeschirr
Silberkammer
Tafelservice
Württembergische Kunstkammer; Besteck
Württembergische Kunstkammer; Edles Metall
Württembergische Kunstkammer; Geschirr
Zeichnungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ