Anna Toley, Äbtissin, Elisabeth Kessler (Keslers), Priorin, Katharina von Ense, Subpriorin, und der Konvent des Klosters Georgenberg (Gorginberge)...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 23, 373
Urk. 23, A II Georgenberg, Kloster
Urk. 23 Kloster Georgenberg - [ehemals: A II]
Kloster Georgenberg - [ehemals: A II] >> 1500-1524
1503 April 10
Ausf. Perg. S. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1503, feria 2. die Palmarum.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Anna Toley, Äbtissin, Elisabeth Kessler (Keslers), Priorin, Katharina von Ense, Subpriorin, und der Konvent des Klosters Georgenberg (Gorginberge) überlassen Philipp Schenck, Drost zu Hallenberg, und seiner Ehefrau Anna auf Lebenszeit das Klostergut zu Hallenberg, das bisher Henne Wettzels in Besitz hatte, eine Wiese unter dem Steynen Roide mit den oberhalb davon liegenden Äckern, die alte Wiese mit der dazugehörigen Wiese vor dem Synerßbach, eine Wiese vor dem Husterbach, auf der Lynße und ein Äckerchen zu Berghausen (Berchusen) an dem Weg her oberhalb des Fortwech, gegen einen Michaeliszins von ½ Goldgulden Frankenberger Währung sowie die nach Battenberg (Battinburg) zu zahlende Graschult von 3 Hellern und 1 Meste Hafer. Bei Nichtzahlung des Zinses, beim Fortzug der Empfänger von Hallenberg oder bei ihrem Tod fallen die Güter an das Kloster zurück.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Deinhard Boißende, Pfarrer zu Röddenau (Rodenen), Wiegand Bodenbender, Altarist zu Frankenberg, Hermann Kenners, Schultheiß zu Röddenau (Rodene), und Tile Henne, Bürger zu Hallenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller mit Konventss.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 669.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Anna Toley, Äbtissin, Elisabeth Kessler (Keslers), Priorin, Katharina von Ense, Subpriorin, und der Konvent des Klosters Georgenberg (Gorginberge) überlassen Philipp Schenck, Drost zu Hallenberg, und seiner Ehefrau Anna auf Lebenszeit das Klostergut zu Hallenberg, das bisher Henne Wettzels in Besitz hatte, eine Wiese unter dem Steynen Roide mit den oberhalb davon liegenden Äckern, die alte Wiese mit der dazugehörigen Wiese vor dem Synerßbach, eine Wiese vor dem Husterbach, auf der Lynße und ein Äckerchen zu Berghausen (Berchusen) an dem Weg her oberhalb des Fortwech, gegen einen Michaeliszins von ½ Goldgulden Frankenberger Währung sowie die nach Battenberg (Battinburg) zu zahlende Graschult von 3 Hellern und 1 Meste Hafer. Bei Nichtzahlung des Zinses, beim Fortzug der Empfänger von Hallenberg oder bei ihrem Tod fallen die Güter an das Kloster zurück.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Deinhard Boißende, Pfarrer zu Röddenau (Rodenen), Wiegand Bodenbender, Altarist zu Frankenberg, Hermann Kenners, Schultheiß zu Röddenau (Rodene), und Tile Henne, Bürger zu Hallenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller mit Konventss.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 669.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ