"Malen ist Augenlust" - Das Lebenswerk des Künstlers Manfred Henninger
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024010/303
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> Februar 2002
17. Februar 2002
Manfred Henninger war einer der letzten schwäbischen Freilichtmaler. Der 1894 in Backnang geborene Künstler widmete sein Leben der Natur und hinterließ ein umfangreiches Werk: farbenfrohe Landschaften in Öl, lichtdurchflutete Aquarelle, naturalistische Zeichnungen bis hin zu mythologischen Kirchenfenstern.
Inspiriert haben ihn der Impressionismus, Cézanne und die Schönheit des Südens, wo er während der Zeit des Nationalsozialismus viele Jahre als Emigrant lebte und malte. Die Devise seiner Kunst umschrieb er einst mit dem Satz: "Der Künstler muss die Schönheit wiederherstellen". So vereinen sich in seiner Malerei impressionistische und expressionistische Elemente auf beeindruckende Weise.
Mit der Berufung an die Stuttgarter Kunstakademie kehrte Manfred Henninger 1949 nach Deutschland zurück und förderte dort viele junge Talente. Seinen Lebensabend verbrachte der schwäbische Künstler bis zu seinem Tod 1986 in Stuttgart.
Anlässlich einer aktuellen Retrospektive im bayrischen Ismaning stellt Susann Kalmbach Manfred Henningers Lebenswerk vor. (SWR-Pressetext)
Inspiriert haben ihn der Impressionismus, Cézanne und die Schönheit des Südens, wo er während der Zeit des Nationalsozialismus viele Jahre als Emigrant lebte und malte. Die Devise seiner Kunst umschrieb er einst mit dem Satz: "Der Künstler muss die Schönheit wiederherstellen". So vereinen sich in seiner Malerei impressionistische und expressionistische Elemente auf beeindruckende Weise.
Mit der Berufung an die Stuttgarter Kunstakademie kehrte Manfred Henninger 1949 nach Deutschland zurück und förderte dort viele junge Talente. Seinen Lebensabend verbrachte der schwäbische Künstler bis zu seinem Tod 1986 in Stuttgart.
Anlässlich einer aktuellen Retrospektive im bayrischen Ismaning stellt Susann Kalmbach Manfred Henningers Lebenswerk vor. (SWR-Pressetext)
0:04:00; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Backnang WN
Ausstellung
Landschaft
Malerei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Filmdokumente von Südwest 3 und SWR 3 Fernsehen (Tektonik)
- Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 (Bestand)
- Februar 2002 (Gliederung)