Das freie, ehemals adlige Rittergut zu Nesselröden [Ortsteil von Herleshausen, Werra-Meißner-Kr.] mit Lehen, Zinsen und Rechten zu Nesselröden und...
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Urk. 14, 655
A I u, Landgraf von Hessen-Philippsthal sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Printzen zu Hessen Philipsthal, Nr. 7
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Hep-Hey >> Hessen-Philippsthal, Landgrafen von
1842 November 21
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das freie, ehemals adlige Rittergut zu Nesselröden [Ortsteil von Herleshausen, Werra-Meißner-Kr.] mit Lehen, Zinsen und Rechten zu Nesselröden und Renda [Ortsteil der Gem. Ringgau, Werra-Meißner-Kr.] und sonstigem Zubehör. Das Lehen hatten ehemals die Treusch von Buttlar auf der Grundlage eines Vertrages, der zwischen Philipp Landgraf von Hesssen und Johann Ernst Herzog von Sachsen 1540 Juli 21 geschlossen wurde, sowie der Übergabe, die Johann, Abt des Klosters Fulda, und der Konvent des Klosters Fulda getätigt hatten, inne. Die hessische Hälfte des Lehens hatte Adolf, Prinz und Landgraf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld, durch einen 1794 geschlossenen und 1804 Juni 28 gerichtlich bestätigten Vergleich und Erbkauf erworben. Die sachsen-weimar-eisenachische Hälfte war Adolf, Prinz und Landgraf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld, seinen Schwestern, wie auch den Nachkommen des Wolf Burkhard Treusch von Buttlar von der Altenfelder, Markershäuser und Willershäuser Linie zu Sohn- und Tochterlehen 1797 verliehen worden. Mittlerweile ist die sachsen-weimar-eisenachische Hälfte im Rahmen eines Tausches zwischen Hessen und Sachsen an Hessen übergegangen. [Ehemals Lehen des Klosters Fulda]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Karl August Philipp Ludwig von Hessen-Philippsthal-Barchfeld
Vermerke (Urkunde): Siegler: Karl August Philipp Ludwig von Hessen-Philippsthal-Barchfeld
Belehnte/r: Karl August Philipp Ludwig von Hessen-Philippsthal-Barchfeld wie auch sein Bruder Ernst Friedrich Wilhelm Karl Ferdinand Philipp Ludwig, Söhne des verstorbenen Adolf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld, sodann als Mitbelehnte die Nachkommen der Schwestern des Adolf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld, Ernst Konstantin Landgraf von Hessen-Philippsthal, Sohn der Ulrike Eleonore Landgräfin von Hessen-Philippsthal, Georg Wilhelm, regierender Fürst von Schaumburg-Lippe, Sohn der Juliane von Hessen-Philippsthal, Wilhelmine Charlotte Gräfin von Münster, geborene Reichsgräfin von Schaumburg-Lippe, und weitere namentlich genannte Personen
Der inserierte Lehnsbrief datiert von 1841 Juli 21.
Der inserierte Lehnsbrief datiert von 1841 Juli 21.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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