Graf Ulrich [V.] von Württemberg bekennt, dass ihm Herzog Sigmund von Österreich 2.000 rheinische Gulden schuldet. Von dieser Summe hat der Herzog am 2. Oktober ("vff frytag nach sant Michels tag") auf Anweisung des Grafen dessen Dienern Ludwig von Westernach [Stadt Mindelheim/Lkr. Ostallgäu] und Wolf Schilling 850 Gulden bezahlt. Daraufhin hat Graf Ulrich den Schuldbrief bei dem Ulmer Stadtschreiber Johann Neithardt mit der Anweisung hinterlegt, diesen dem Herzog nach Begleichung der Restschuld zu übergeben. Nachdem nun aber der Herzog nur gegen direkte Übergabe des Schuldbriefes zur Bezahlung dieser Restschuld bereit ist, hat Graf Ulrich diesen von Johann Neithardt zurückgefordert. Er verpflichtet sich daher gegenüber dem Stadtschreiber, diesen für alle etwaigen Forderungen des Herzogs wegen des Schuldbriefs schadlos zu halten.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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