Hermann von Sachsenheim, Ritter, und Wilhelm, Truchseß von Stetten, Vogt zu Waiblingen, bekennen, dass Irrungen entstanden sind zwischen Ludwig und Ulrich, Gebr. Grafen von Württemberg, Abt. Johann zu Murrhardt und Abt Wilhelm zu Lorch einerseits, und Dr. Albrecht, Schenk, Schenk Conrad und Schenk Friedrich und anderen ihren Brüdern "von gejegdes und wildpenne". 1.) Der Wildbann gehört, was gen Schorndorf zuligt, unsern genannten Herrn und der Herrschaft zu Würtemberg, was jenseits der Unterzie2le liegt gen Gaildorf, gehört den Schenken. Die Unterziele fangen an "des ersten als die Rott springt zwischen Altersperg und dem Münchhoff und dieselben Rot abe biß gen Kron in den sew von demselben sew die Rott abe bis zu der Heinlins-Müln von der Heinlins Müly die Rot abe bys zu der ysenmulin, von derselben ysenmulin die Rott abe biß gen Strubel in den wag und von dem Strubenwag die Line abe byß jn den Kochen." 2.) Wegen der Irrungen zwischen Abt zu Murhart und den Schenken: die Unterziele fangen an "des ersten als die Rott entspringt zwischen Altersperg und dem Münchhoff und von demselben vrsprung gerits den nechsten hinüber als der slecht Zainbach springt, und dannen den slechten zainbach abe biß in die Segmulin, die an den slechten Zainbach stet und von der segmulin den slechten Zainbach abe biß in die Rot und dann die Rot uff. 3.) Spenne zwischen Abt von Lorch und den Schenken wegen des Zolls zu Hall, des Wassers zu Ottendorf, des Fischwassers zu Westheim mit dem von Murrhard.