Äbtissin Anna [von Thüngfeld], Priorin und Konvent des Klosters Himmelspforten bekennen: Abt Georg [Salzkestner], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg steht auf dem Hof Zur großen Himmelspforte in der Stadt Würzburg anstoßend an die Höfe Zur kleinen Himmelspforte und Zum jungen Hänslein (Henszlin) die Lehenschaft und ein jährlicher Zins von 8 Pfennig Würzburger Währung zu. Nun haben sie ihnen diesen Zins und die Lehenschaft tauschweise auf 2 Morgen Weinberg im Gras in der Gemarkung Würzburg, die derzeit Klaus Schott bewirtschaftet und die an Weinberge des Gottfried (Gocz) Lorenz und des Leonhard Schmied (Schmidt) genannt Breithut stoßen, bewiesen. Sie treten daher Lehenschaft und Zins auf dem Weinberg an das Kloster St. Stephan ab, das dafür auf alle seine Rechte an dem Hof verzichtet. Der geben ist am freytag nach sant Egidy tag 1487. Aussteller: Kloster Himmelspforten. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Äbtissin Anna [von Thüngfeld], Priorin und Konvent des Klosters Himmelspforten bekennen: Abt Georg [Salzkestner], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg steht auf dem Hof Zur großen Himmelspforte in der Stadt Würzburg anstoßend an die Höfe Zur kleinen Himmelspforte und Zum jungen Hänslein (Henszlin) die Lehenschaft und ein jährlicher Zins von 8 Pfennig Würzburger Währung zu. Nun haben sie ihnen diesen Zins und die Lehenschaft tauschweise auf 2 Morgen Weinberg im Gras in der Gemarkung Würzburg, die derzeit Klaus Schott bewirtschaftet und die an Weinberge des Gottfried (Gocz) Lorenz und des Leonhard Schmied (Schmidt) genannt Breithut stoßen, bewiesen. Sie treten daher Lehenschaft und Zins auf dem Weinberg an das Kloster St. Stephan ab, das dafür auf alle seine Rechte an dem Hof verzichtet. Der geben ist am freytag nach sant Egidy tag 1487. Aussteller: Kloster Himmelspforten. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 567
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 297
Registratursignatur/AZ: 113 (15. Jh.); 189 (18. Jh.); G ii (18. Jh.); anno 1487 / 27 (18. Jh.); Ge x 30 (18. Jh.); Sig. 27 (18. Jh.); L 3 D 3 N 9 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1487 September 7
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 892 S. 699f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 480
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Kloster Himmelspforten, Äbtissin; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Kloster Himmelspforten, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 892 S. 699f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 480
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Kloster Himmelspforten, Äbtissin; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Kloster Himmelspforten, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Die Ausfertigung für das Kloster Himmelspforten liegt unter Kloster Himmelspforten Würzburg Urkunden 1487 September 7.
Thüngfeld, Anna von, Kloster Himmelspforten, Äbtissin
Salzkestner, Georg, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Schott, Klaus, Würzburg
Lorenz, Gottfried, Würzburg
Schmied genannt Breithut, Leonhard
Würzburg, Kloster, Himmelspforten, Äbtissin
Würzburg, Kloster, Himmelspforten, Priorin
Würzburg, Kloster, Himmelspforten, Konvent
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Hof, Zur großen Himmelspforte
Würzburg, Hof, Zur kleinen Himmelspforte
Würzburg, Hof, Zum jungen Hänslein
Würzburg, Währung
Würzburg, Weinberg
Würzburg, Flurnamen
Würzburg, Gemarkung
Würzburg, Beständner
Würzburg, Anlieger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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