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Bürgermeister und Rat der Altstadt erlassen mit Genehmigung Herzogs Wilhelm IV. von Jülich-Berg eine Verordnung zur Neuregelung des Ratsdienstes neuer Ratsherren.
Bürgermeister und Rat der Altstadt erlassen mit Genehmigung Herzogs Wilhelm IV. von Jülich-Berg eine Verordnung zur Neuregelung des Ratsdienstes neuer Ratsherren.
1489 Januar 6/BUB 1044
Registratursignatur: Bielefelder Urkundenbuch, S. 594f., Nr. 1044
100,001/Urkunden 100,1/Urkunden
100,1/Urkunden
1489 Januar 6
Darin: In den namen Godes amen. So wal borlik ys, gewonte, de nicht fruchtbar synt, to vorkesende unde weder vor sik to nemen und proven, dat ghene nutsamheyt und frucht inbrengen mach, hebben wy borgermester und rat, olt unde nyge, der Oldenstat Bilvelde overtrachtet und to sinnen genomen, so went herto by uns gewontlik gewest ys, so we in den raet gekaren wart, dat de dem rade eyne geborlike kost unde denst dede, dat uns denn eyne vorspilderinge und unnutsam bedachte to wesen, und nyne frucht, sunder verderfnisse inbrochte, hebben darume vor uns und alle unse nakommen myt willen, wetten und vulbort des irluchtigen hoicheboren forsten und heren, heren Wylhelms to Gulke und to Berge hartogen, greven to Ravensberge, hern to Hensberge und Lewenberge etc., unses gnedigen landheren na inholt eynes privilegeij van synen gnaden uns darover gegeven, gesat, geordinert, gefunden unde geslaten, ordineren, setten, wylkoren unde sluten in macht dosses privilegij: so we nu vortmer na dosses datum by ofte na uns in den rat gekaren wert, schall geven ofte bewilligen bynnen eynen mandt tydes erst darna volgende, so he gekaren ys, sees goltgulden na unsem rade, de dan to beleygen uppe eynen ort goldes jarlike rente darmede to maken, welker des rades kemer link jarlinx schall manen, heven unde boren unde vort up Wynachtenavent dem rade, oltundenyge, in maten hyrna bescreven, so vele des upkomen, ys to geliken dele deylen. Were sake [dat] enych ratman myt der wonyng ut der stad toghe, war he dan oik gesetten were in andern Steden ofte landen, mochte he doch nicht de myn syns deyles uppe de vorgescreven tyt by dem kemmerer to der tyt laten gesinnen und entfangen laten edder syn husfrowe na synem dode, in deme desulve syn frouwe gewest sy, do he in den raet gekaren wart unde anders nicht. So sulkes eynes. itliken ratmans frouwe, darby he in den rait gekomen ys, na synem dode ere leventlank volgen schall unde ofte de ratman syne frouwen vorlevede, darby he also vorgescreven in den rat gekomen were, und neme dan eyne ander frouwen weder, de frouwe ofte mere na eynander genomen sali sulke deyl na synem dode nicht volgen. "Were ok sake, [dat] jeman in den rat gekoren were ofte worde, de noch nyne frouwen hedde, de ersten frouwe [de] he neme, solde ok to crem deyle berechtiget syn gelik, were se syn frouwe gewest, als he in den rat quam. Alle dosse vorgescreven puncte samet ofte besunderen, wy sy in eyn beste unde nutsamheit geproft unde gesat hebben, love wy borgermestere und rat, olt unde nyghe, vorgescreven vor uns und alle unse nakomelinge stede, vast, unvorbroken, erflik, ewelik und immermer to holden unde to donde by unser ere und by den eyden, [de] wy to dem rade gedaen hebben. Unde wy en sullen noch en willen in dersulven lofte nu vortmer nemande in den raet kesen, he en sali ok sulk mede in syne lofte unde eyde nemen in vorgescrevener mate to holden. In tuchnisse unde orkunde der warheyt aller vorgescreven puncte, de so stede unde vast to holden, hebbe wy unse Stades grote ingesegel vor uns und unse nakomen up unse eyde an dis Privilegium don hangen. Datum anno Domini dusent verhundert negenundachtentich jare an der hilligen Drekoninge daghe.
Enthält: anno Domini dusent verhundert negen und achtentich jare an der hilligen Dre koninge daghe.
niederdeutsch
Archivale
Sortierdatum: 1489-01-06
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.