Kläger: Hans Warnecke und Johann Rover, Prokuratoren und Bürger zu Hamburg, in Vollmacht des Dietrich Badower, Kaufmann, früher Kammerjunker und Bürger zu Paris, dann in Frankfurt am Main (Beklagter).- Beklagter: Caspar Maciel, Faktor und Ritter des Königs von Portugal in Antwerpen, in Vollmacht des Georg de Silva, Faktor des Königs von Portugal, wohnhaft in Lissabon (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Beschlagnahme von 254 Sack Pfeffer, die dem Beklagten von den holländischen Rebellen in Vlissingen geraubt, dann an den Kläger verkauft und nach Hamburg verschifft worden waren
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Kläger: Hans Warnecke und Johann Rover, Prokuratoren und Bürger zu Hamburg, in Vollmacht des Dietrich Badower, Kaufmann, früher Kammerjunker und Bürger zu Paris, dann in Frankfurt am Main (Beklagter).- Beklagter: Caspar Maciel, Faktor und Ritter des Königs von Portugal in Antwerpen, in Vollmacht des Georg de Silva, Faktor des Königs von Portugal, wohnhaft in Lissabon (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Beschlagnahme von 254 Sack Pfeffer, die dem Beklagten von den holländischen Rebellen in Vlissingen geraubt, dann an den Kläger verkauft und nach Hamburg verschifft worden waren
211-2_B 3 Teil 2
B 259
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1573-1577
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Julius Marth. Beklagter: Dr. Paul Haffner (1574), Lt. Peter Breitschwert und Dr. Laurentius Vomelius (1577). Nebenbeklagter: Dr. Alexander Reiffstock (1574), Dr. Jakob Secheln (1577).- Instanzen: 1. (Niedergericht 1572). 2. Obergericht 1572-1574. 3. Reichskammergericht 1574-1577.- Darin: Gutachten der Juristen-Fakultäten der Universitäten N. von 1573 (Quadrangel 6) und Wittenberg von 1574 (Quadrangel 6).
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11039 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ