Herzog Heinrich (der Jüngere) von Braunschweig-Lüneburg (Wolfenbüttel) vermittelt einen Vergleich zwischen den Grafen Johann VI. und Georg von Oldenburg auf der einen und Anton I. von Oldenburg auf der anderen Seite über die Regierung und die Einkünfte der Grafschaft Oldenburg, wobei Graf Christoph von Oldenburg als geistlicher Herr gegen eine jährliche Rente von Herrschaft und Erbfolge ausgeschlossen sein soll. 1533 September 04 (am dornstag nach Egidii abbatis), Wolfenbüttel
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Herzog Heinrich (der Jüngere) von Braunschweig-Lüneburg (Wolfenbüttel) vermittelt einen Vergleich zwischen den Grafen Johann VI. und Georg von Oldenburg auf der einen und Anton I. von Oldenburg auf der anderen Seite über die Regierung und die Einkünfte der Grafschaft Oldenburg, wobei Graf Christoph von Oldenburg als geistlicher Herr gegen eine jährliche Rente von Herrschaft und Erbfolge ausgeschlossen sein soll. 1533 September 04 (am dornstag nach Egidii abbatis), Wolfenbüttel
NLA OL, Best. 20, Urk Nr. 329
Best. 20 Landesachen
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 1 Urkunden >> 1.1 Grafschaft Oldenburg
- 04.09.1533
Enthält: Ausfertigung, dt., Pergament, 35 x 63 cm (Sonderformat), Plica: 10 cm. - Rückvermerke: Rubrik (16. Jh.), Datumsangaben; Registratursignatur "O. 217". - Siegel: ja, Anzahl 3 (an mit Namen bezeichneten Pergamentpresseln anhängend runde Wappensiegel (2-3 Vollwappen), 1-2 in grünem, 3 in braunem Wachs), 4,5 cm, 3,5 und 4,5 cm, mit Siegelschüsseln 8 cm, 5 und 6,5 cm. - Regest beiliegend. - Abschrift und Regest: Slg 80 Best. 296 Nr. 2-4 S. 519-528. - Druck: OUB 3, Nr. 508 (Regest mit umfangreicher Teilabschrift). - Vgl. Best. 20 Urk Nr. 343. - Entwurf: NLA-H Cal. Br. Arch. 21, B XIV 36 Nr. 3.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ